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des ſel. D. Ouvrier. 13
ihn behalten haben. So bezeigte ihm die verſtor⸗ bene Grosfuͤrſtinn von Rußland, ſelbſt nachdem ſie die Griechiſche Religion angenommen hatte, ihre fortdauernde Hochachtung dadurch, daß ſie ihm bis
an ihren Tod jaͤhrlich 200 Rubel auszahlen ließ.
Ihre noch lebende hohe dort und dahin vermaͤhlte Geſchwiſter beehrten ihn bis an ſeinen Tod mit Achtungsvollen Briefen und Geſchenken, und ſelbſt unſer durchlauchtigſter jeziger Regent, da Ihm im
verwichenen Herbſt des ſel. D. Ouvrier Grabmahl
auf dem hieſigen Gottesacker gezeigt wurde, ſagte mit Ruͤhrung: dieß war ein braver Mann und einſt mein Lehrer, eine Geſinnung der Dankbarkeit, die hernach der Wittwe durch einen Gnadengehalt auch thaͤtig bezeigt wurde. Als Schriftſteller hat er ſich nicht fruͤhe, ſondern nur in den lezten dreißig Jah⸗ ren ſeines Lebens, und noch dazu in den erſten nur ſparſam gezeigt, daher ſeiner Schriften ſogar viele nicht ſind, manche aber unter ſolchen werden noch lange bleibenden Nuzen ſtiften. Die Litel de⸗ rer, die mir bekannt worden, da der Verſtorbene ſelbſt kein Verzeichniß davon verlaſſen hat, ſind folgende: b 1) Die Freude in dem Herrn, bei der Geburt des Prinzen Chriſtian Ludwigs von Heſſen. Pirmaſenz 7763. 8. Iſt eine 16 Seiten ſtarke Dankpredigt uͤber Pſ. 148. V. 12—14. 2) Taͤgliches Morgen⸗ und Abendgeſchaͤfte. Zum Beſten einer vornehmen Jugend entworfen. Frantf. und Leipz. 1764.(68. S. in 8.) 3 Iſt eine ohne Nahmen herausgekommene, fuͤr die jungen damahligen Heſſen⸗Darmſtaͤd⸗ tiſchen Herrſchaften beſtimmt geweſene kleine Sammlung recht zweckmaͤßiger Morgen⸗ und Abend⸗


