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VII
2) Gustav Wulſfert, aus Hemer bei Iserlohn, trägt ein von ihm verfasstes Griechisches Fest- gedicht war.
3) Otto Schultze, aus Berlin, Lateinische Rede:„Sollemnica saecularia celebrata çquantum va- leant ad communem omnibus Porlae alumnis amorem ac pietatem in Almam Matrem alendam et augendam.“
4) Heinrich Naumann, aus Elsterwerda:„Pforta in den Jahren 1543, 1643, 1743 und 1843, in vier Bildern.“ Deutsches Gedicht.
5) Julius Wenzel, aus Weissensee:„In wiefern kann die Vergegenwärtigung der Geschichte der Pforte ihren Zöglingen zum Segen gereichen? Deutsche Rede.
6) Hermann v. Hoſſ, aus Wernigerode:„Propter translata a Calendis Novembr. in a. d. XII. Calend. Iunias scholae Portensis sollemnia sibi Portaeque gratulantur alumni.“ Carmen elegiacum.
7) Albert Schultze, aus Crossen:„Des Churfürsten Moritz Heldentod.“ Deutsches Gedicht.
8) Ernst Boretius, aus Meseritz:„Mauritius princeps quid potissimum in condendis scholis provincialibus, Portensi, Misnensi, Martisburgensi, spect averit.“ Lateinische Rede,
9) Erwin Kagser, aus Wallhausen:„Ad Mauritium principem, scholae Portensis conditorem.“ Carmen Alcaicum.
10) Eduard Schollmeger, aus Alten-Gottern:„Gründung des Klosters Pforta durch Graf Bruno.“ Deutsches Gedicht.
11) Ludwig Gr. v. Bredow, aus Wettin:„Ad Fridericum Guilelmum IV. Borussiae Regem Augustissimum.“ Carmen Sapphicum.
12) Hartwig Floto, aus Arendsee:„Das Leben der Pforte.“ Deutsches Gedicht.
13) Richard Plehn, aus Kopitkowo in Westpreussen:„In welchem Zustande befand sich die Deutsche Dichtkunst vor hundert Jahren, und welches Verdienst um ihre bald darauf erfolgte Erhebung aus langer Erniedrigung hat sich, wenigstens mittelbar, auch die Pforte erworben?“ Deutsche Rede.
Hierauf wird der Vorsteher des Instituts an eine Anzahl durch Fleiss und sittliches Wohlver- halten ausgezeichneter Zöglinge aus allen Klassen die ihnen von Seiten der Anstalt zuerkannten Prämien, in Büchern bestehend, bei diesem Säcularfeste in verdoppelter Anzahl, nämlich vier und
zwanzig, und zugleich die auf Veranstaltung der Hohen vorgesetzten Königlichen Behörden zu-
lleur Loos in Berlin verfertigte Denkmünze zur lebenslänglichen
Erinnerung an diese seltene Feier, austheilen. Derselbe wird den ganzen Schulactus mit einem feierlichen Gebet für das fernere Wohl und Gedeihen der Landesschule beschliessen. Mittags um zwei ist Gesellschaftstafel in der Festhalle. Nachmittags vergnügen sich die Alumnen im Schul- garten durch ein Vogelschiesen mit Armbrüsten, nach Klassen gesondert, wie sonst am Königs Geburtstage. Abends um 7 Uhr wird das eigentliche Fest mit einem feierlichen Choral im Schul- garten von der ganzen Versammlung beschlossen. Nach Beendigung der Abendmahlzeit begeben sich die Alumnen im Geleit ihrer Lehrer auf den Berg, von wo sie Paar und Paar mit angezün- deten Fackeln den neuen Weg herab in die Pforte einziehen und in den Schulgarten zurückkehren.
Am dritten Festtage, Dienstags den 23ten, ist Morgens freie Unterhaltung im Schulgarten und in der Festhalle. Mittags um zwölf wird in der Festhalle gespeis't, und um zwei Uhr beginnt der festliche Zug der Alumnen aus dem Schulhause unter dem Vortragen der Königlichen Ehren- fahne vor die Wohnung des Rectors, wo das bekannte vom ehemaligen Mathematicus Schmidt ge- dichtete, vom Cantor Weiske componirtę Berglied(s. oben S. 38) vom Sängerchor der Alum- nen ausgeführt wird. Hierauf begiebt sich der Zug, mit der Musik an der Spitze, auf dem Wege durch die Pforte den Knabenberg hinan, wo auf dem freien Platze Zelte aufgeschlagen sind, in denen die besuchenden Schatten und Erfrischungen finden. Von den Alumuen werden auf den von Bäumen rings eingeschlossenen Tanzplatze unter Herrn Rollers Leitung mimische Tänze mit kunstreichen Wendungen und Verschlingungen in allegorischer Bedeutung, die in der Festordnung näher angegeben wird, ausgeführt. Abends halb sieben begiebt sich der Festzug der Alumnen, nachdem er auf einem Hügel vor dem
diesem Feste geprägte vom Hofmedai
Thore das gewöhnliche Lebehoch ausgebracht, in die Pforte zurück. Nach dem Abendgebet wird diese Nachfeier des dritten Tages mit einem Balle der Alum-
nen in der Festhalle beschlossen.; it Die feierliche Einladung zu diesem grossen Säcularfeste der Landesschule haben Wir bereits
auf dem Titel und in der Lateinischen Vorrede dieses Programms ausgesprochen.
D. Kirehner.
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