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Die Landesschule Pforta in ihrer geschichtlichen Entwickelung seit dem Anfange des XIX. Jahrhunderts bis auf die Gegenwart : Einladungsschrift zur dritten Säcularfeier ihrer Stiftung den 21. Mai 1843 / von C. Kirchner
Entstehung
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151 1 . vom an 7. n Sau die Erholungszeit und die Vergnügungen der Alumnen, und zwar Ʒ) Erholung im Schulgarten; Satut 5) Spaziergänge; c) das Badenführen, d) gymnastische Uebungen; e) Schlittschuhlaufen, f) Tanz- Schile 15 vergnügungen, g) gesellschaftliche Spiele; in Cap. 9. die Bestimmungen über das Ausgehen und m 5. 6 Reisen der Alumnen; und in Cap. 10. über die Oekonomie derselben. Diese Schulgesetze und Mlober

die Hausordnung, welche dem gegenwärtigen Entwickelungsstande der Anstalt entsprechen, sind ein Geschenk, welches das scheidende Jahrhundert dem kommenden zur weitern Fortbildung überliefert; und damit diese ihren ungestörten Fortgang habe, hat das Lehrercollegium beschlossen, alle fünf

jen rzanda. olge de Cm.

hd Jahre eine Rervision dieser Gesetze dl Statuten vorzunehmen, um das durch die Erfahrung bewährte dann d Neue dem früher Bestehenden anzufügen. Die Abhandlung Bunn Programme des Jahres 1842 erer h dl lieferte der Prof. Koberstein:Oauesions Suchendvirtianae. Zum Schlusse liefern wir noch 8 l al den von den Hohen vorgesetzten Behörden bestätigten Stundenplan des letzten Winter- ſetze Wl ir halbenjahres in diesem Säculum nebst den allgemeinen Schülergesetzen und eine tabel- Lehrerala larische Uebersicht sämmtlicher hiesiger Lehrer und Beamten seit Anfange dieses gesult mn, Jahrhunderts. ris der däi. Und so ist unsere Geschichte an der Schwelle der Gegenwart, am nahe bevorstehenden Schlusse ing zu hiuen, des Säculums angelangt, und der Rückblick auf die Vergangenheit verbindet sich mit einem Vorblick lass Nacl ſar auf die Zukunft. Möge die Pforte im vierten Jahrhundert ihres Bestehens, das sie anzutreten im der inenüchen Begriff ist, in ihrer innern und äussern Verfassung, in ihrer Lehre und Disciplin die Grundsätze tliehen öni festhalten, durch welche sie gross und berühmt geworden und viel Gutes gestiftet hat! Die Mit- tlieht virtden, tel dazu sind ihr gegeben, auf deren weisem Gebrauch ihr Gedeihen beruht; in der Auswahl origzia Sehul- tüchtiger und gewissenhafter Lehrer, wackerer und umsichtiger Vorsteher, treuer und brauchba-

a9, diese Re- rer Beamter, und in der Aufmunterung derselben durch angemessenen Lohn in ihrem schweren Fon dey. Beruf; in einem Schülercötus, der durch die Wohlthaten der Anstalt an ihre Gesetze gebunden enen Vebant- ist. In diesen sei ihr Hauptgrundsatz, dem Willen des Stifters gemäss, nur unverdorbene, bil- dungsfähige Knaben im geeigneten Alter von 12 14 Jahren aufzunehmen, um bei denselben ihren Bildungsgang vollständig durchzuführen, die Anfnahme von Jünglingen reifern Alters aber, die bei andern Schulen sich schon versucht, möglichst zu vermeiden. Die Weisheit dieser Maas- regel bestätigt alle Erfahrung. Eine eruste und strenge Zucht innerhalb der festen Schranken ih-

Behörden a-- neu verfäsiten es gauel ſah.

relche ni li ülerstibet i rer Gesetze und Hausordnung, unbedingter Gehorsam gegen Lehrer und Vorsteher, religiöse 1sordnong de Scheu und Gottesfurcht, Mässigkeit, Arbeitsamkeit und Sittenstrenge sind die Grundlagen ihres

Bestehens in der Disciplin, womit väterliche Milde und Humanität, freundliche und sorgende Theilnahme für die Einzelnen, besonders von Seiten der Tutoren, sieh wohl vereinigen. Die Bil- dung durch die strengern Studien, hauptsächlich des klassischen Alterthums, mit der Mathematik verbunden, die Weckung der Selbstthätigkeit und Fertigkeit der Zöglinge im Wissen und im Gei-

add ihre Auver- meinen Siter eckt sich iüer

n 4, stesgebrauch durch allen Unterricht, besonders durch die Privatstudien der Klassiker, bleibe ihr Ziel Viti und ihre Regel. Hiedurch wird sie in allen Wechseln der Zeitbildung ihren Zöglingen richtigen ilt de u Tact und Geschmack, wissenschaftlichen Ernst und Klarheit des Sinnes bewahren. Jeder Weg, die eſe der von diesen Grundsätzen abführt, ist ein Abweg zum Schlechteren. Wie auch nach hundert Ca.. Jahren die Welt und der Zeitgeist sich gestaltet haben, so wird die Pforte bei diesen festen en;(and- Grundlagen das Beste aus der jedesmaligen Zeitbildung in sich aufnehmen und so zur Vervollkomm- txöchneut nung stetig fortschreitend zwar stets die alte, aber eben dadurch auch die ewig junge Pforte zachitan bleiben. Mögen ihr alle Segnungen des innern und äussern Friedens im neuen Jahrhundert zu tionstagel,;

1 Lha Theil werden!

, Cap.

5

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