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Von 1846 bis 1853 : Erinnerungen aus Verlauf und Folgen einer akademischen und politischen Revolution / von einem weiland Gießener Studenten und badischen Freischärler [Rudolph Fendt]
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daher auch bei ihnen alleWiedereroberungs Verſuche klüglich auf. Von da an datirt denn auch hauptſächlich meine oft ſehr unvor⸗ ſichtig ausgeſprochene, hier vielfach entſchieden mißbilligte Antipathie gegen die ohne alle und jede Befragung der Bevölkerung ſtattge⸗ fundeneEinverleibung der ſogenanntenReichslande Elſaß⸗ Lothringen. Als Student war ich politiſcher Romantiker und habe

als ſolcher im Gegenſatz zu demgeſunden Volks⸗Egoismus Wilh. Jordan's vom Frankfurter Parlament auf der Tribüne

der Friedberger Seewieſe für Abtretung Deutſch⸗Polens declamirt. (Die Schläge, die mir dafür von den oberheſſiſchenNationalen wegenVaterlandsverrath zugedacht waren, erhielt, wie ſchon erzählt, glücklicher Weiſe ein Anderer!) Als Mann aber bin ich von der durch Louis Napoleon ſo perfid ausgebeutetenNatio⸗ nalitäts⸗Idee einigermaßen zurückgekommen.

Der von F. Hecker während ſeines Schweizer Aufenthalts in Baſel herausgegebene republikaniſcheVolksfreund wurde mit der Zuſicherung ſeiner Unterſtützung von Nordamerika aus durch F. Doll, Th. Mögling und mich in Straßburg fortgeſetzt. Ich ſelbſt ließ durch unſern Redactions⸗Secretär, einen anno 48 compro⸗ mittirten Naſſauer Studenten der Medicin, folgendes von mir unterzeichnete Cirkulär dieſerhalb an meine Freunde und Geſinnungs⸗ genoſſen in Heſſen expediren.

Wir überſenden Ihnen hiermit einige Exemplare des von nun an unter der mittelbaren Leitung F. Hecker's und der un⸗ mittelbaren ſeiner Freunde und Kampfgenoſſen F. Doll und Th. Mögling forterſcheinendenVolksfreundes mit der Bitte um deren gefällige Weiterverbreitung, reſp. Einladung zum Abonnement. Die Tendenz des Blattes, für deren entſchieden demokratiſchen Charakter Ihnen ſchon der gefeierte Name des intellectuellen Redac⸗ teurs genügende Bürgſchaft gibt, wird Ihnen wahrſcheinlich bereits von früher her, wenn nicht aus eigner Anſchauung, ſo doch durch

die fortgeſetzten heftigen Angriffe der monarchiſchen Preſſe bekannt ſein, und daß dieſelbe auch nach ſeiner, im Einverſtändniſſe mit Hecker ſelbſt geſchehenen Verlegung nach Straßburg völlig unverändert geblieben iſt, können Sie aus dem Inhalte der anliegenden Nummern entnehmen. Zu ſeiner Empfehlung fügen wir hier nur noch hinzu, daß Hecker, wie ſchon in ſeinem letzten Wort an das deutſche Volk angedeutet iſt, von Amerika aus

gemeinſamen Wohnung Morgens plötllich eine Fuhre kleingemachtes Holz abge⸗ laden wurde und der Ueberbringer weder ein TrinkgeldWenig, aber von Herzen! annahm, noch uns den Namen des Abſenders nannte. Es war, wie wir ſpäter ermittelten, der obengenannte Herr Schützenberger. Wir haben uns damals an den mit ſo anonymem und obendrein Gratis⸗Brennmaterial geheizten Oefen behaglich erwärmt.