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Bei alle dergleichen, was durchgeſchlagen wird, als Bohnen und Erbſen pflegt man während dem Ko⸗ chen etwas kaltes Waſſer zuzugießen, ſo berſten ſie fogleich darnach.
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14) Reisſuppe.
Der Reis muß nicht nur rein gewaſchen, ſon⸗ dern oͤffterer mit ſiedendem wodurch er beſonders weiß dem gehoͤrigen Waſſer ansu bringt. Wenn dieſes recht eingekocht iſt, verräh Wman es mit ei⸗ nem Stuͤckchen Butter, thut die benoͤthigte Feeiſch⸗ bruͤhe daran und beim Anrichten etwas Muscaten⸗ bluͤthe. Ein wenig Safran daran zu thun, iſt auch nicht ungewoͤhnlich,
15) Aalſuppe.
Wenn die Fleiſchbruͤhe ſtark kocht, ſo wirft man verſchiedenes kleingehacktes Wurzel, und Kraͤu⸗ terwerk hinein, als z B. Peterſilten und gelhe Wurzeln, klein geſchnittenen Sellerie, ausgepahlte Erbſen, auch Thimian, Majoran und Peterſilie klein gehackt ingleichen auch abgeſchälte und in Viertel ge⸗ ſchnittene Birnen. Wenn dieſes alles beinahe gar iſt, ſo thut man Aale von mittter Groͤße daran, die man vorher in kleine Stüͤcke geſchnitten und in kochendem Woſſer und Eſſig aufquellen loſſen, gießt auch etwas Eſſig darzu, daß die Suppe ſaͤuerlich wird und laͤßt alles zuſammen gar kochen. Zuletzt werden noch kleine Kloͤße von Weißbrod darzuge⸗ than und einige Eidotter daran geſchlagen. Ge⸗ woͤhnlich pflegt man zuſammengebundenen Salbet und Thimian und mehrere Kraͤnter in den Topf zu legen und kurz vor dem Anrichten wieder herauszu⸗ nehmen.
he man ihn mit
er gebruͤht werden,


