Kraft ſich gehoͤrig herausztehe; im letztern Fall aber blecht das Stuͤck Fleiſch, oder die Henne ganz. und es verſteht ſich von ſelbſt, daß alsdenn auch die Bouillon weniger ſtark oder kraͤftig wird. Auch kann man meh⸗ rere Sorten Fieiſch untereinander nehmen, als z. B. Omſenſleiſch, eintge Pfund Katbfleiſch und ein altes Huhn zuſammenkochen, und bekoͤmmt dadurch eine vorzuͤgliche qute und kraͤftige Boutllon, ſo zu den nach⸗ ſtehenden Supven zu gebrauten iſt.
Auf vorſtehende beſchriebene Art bekoͤmmt man weiſte Bouillon, wenn man aber Fleiſchſcheiben nebſt eiwas magern Schinken in Wuͤrfein geſchnitten, in ein ka roll legt, und das Fleiſch auf einem nicht zu ſtarken Feuer langſam braten taͤßt, bis es braun wird, etwas Beulllon darauf gießt, oder in Erman⸗ gelung kochend Waſſer, ſo hekommt man dadurch eine ſogenannte braune Boutllon.
1) Klare Bouillonſuppe.
Wenn das Fleiſch zu kochen anfängt, und man den Shaum abgenommen hat, wirft man etwas ab⸗ geputzten und gewoſhenen Sellerie, Borre, einige Peterſilten und getbe urieln, Zwieheim und Naͤge⸗ lein doran und läßt es ſo langſam kochen, bis das Feiſch gar iſt. Dann niumt man ſolches heraus; aießt die Bruͤhe durch ein Haarſieb und ſchneidet Weißbrod in Scheiben hinein.
2) Krebsſuppe. Zu dieſer Suppe bedient man ſich der ſogenann⸗ ten Krehebutter, weiche man auf folgende Art zube⸗
rreitet: entweder es wird von ungekochten Krebſen
die ſogenannte Schnauze oder der Kopf wo die Galle ſitzt, weggehauen, die Schaate aufgebrochen, von den Bauche die kteinen Scheeren abgeſchnitten und dieſes in Moͤrſer klein gekohen, mit Butter gebra⸗


