der Tiſchgenoſſen. 277
davon man am wenigſten und mit groſſer Muͤhe laſſet. Die unum⸗ aͤngliche Nothwendigkeit eines olchen Examens zu erfahren, muß man nur dencken an die Wichtig⸗ keit der Pflicht, zu deren man be⸗ ruffen under die Zerſtreuung, in deren man gewohnlich nur zu viel lebt; Sie verbirgt den Zuſtand der Seele und ſo ihre Nothdurfft. Wann man na underfuching
ſeines Gewiſſens ſich auſſer Stan zu communicieren findet, es ſeye darnach von gewiſſen ſonderbaren Suͤnden, daruͤber man noch nicht genug Buß gethan hat, oder weil insgemein das Hertz ohne Eyfer und Andacht, ſo muß man in ſolch traurigem Zuſtand ſich von der H. Tafel entfernen, aber uͤber alles auß iſt es die Frag ſich vor GOtt zu demuͤthigen, uͤber ſeinen Zu⸗ ſtand zu ſeuͤfzen, und ſich zu bear⸗ ei⸗


