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Die Pflichten Der Tischgenossen Des Herrn / durch Johann Rudolff Osterwald, Pfarrherrn der Französischen Kirchen zu Basel, Nunmehro aber Wegen seines erbaulichen Innhalts, nach der Zweyten, von dem Herrn Verfasser selbst, corrigierten und verbesserten Auflag, ins Teutsche übersetzt
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der Tiſchgenoſſen. 274

Man ſiehet klaͤrlich, wann man es lieſet.

I. Daß IEſus Chriſtus es ſey, dem man allen Gehorſam ſchul⸗ dig, der das Heil. Nachtmahl ein⸗ geſetzt, und der es zu halten be⸗ fohlen oder geordnet hat.

II. Daß dieſe Heil. Ceremonie uns ſeinen Tod verkuͤndige, durch welchen wir allein Vergebung un⸗ ſerer Suͤnden erlangen.

III. Daß man wol und im See⸗

en zum Tiſch des HErrn zu gehen, ſch ſelbſt examinieren muͤſſe, und ſich dahin bearbeiten, daß man

cerrkenne, den wahren und eigent⸗

lichen Zuſtand ſeines Hertzens. IV. Denn die, ſo es ni lthum ſich gar groſſe Schuld aufladen, und zu ihrer Verdam̃nuß das Heil. Abendmahl mißbrauchen. Ein ſolches Ungluͤck zu verhuͤ⸗ ten muß man aufrichtig und ge⸗ nau