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Die Pflichten Der Tischgenossen Des Herrn / durch Johann Rudolff Osterwald, Pfarrherrn der Französischen Kirchen zu Basel, Nunmehro aber Wegen seines erbaulichen Innhalts, nach der Zweyten, von dem Herrn Verfasser selbst, corrigierten und verbesserten Auflag, ins Teutsche übersetzt
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360 GM ☛REE 58 Ein gantz kurtzer Begriff der vornehmſten Pflichten der Tiſchgenoſſen.

unger denen GOtt die

) Gnad erzeiget, ſie zu des 8‿ HErrn Tiſch zu beruffen, muͤſſen vor allen Dingen ſich in die Stille beyſeits begeben, Phren Um⸗ ſtaͤnden, darinn ſie ſich befinden, nachdencken, ſich in die Gegenwart GOttes ſetzen und den Herrn um ſeine Huͤlff anflehen, und mit ei⸗ nem reinen und demuͤthigen Her⸗ den GOtt den HErrn alſo anre⸗ en.

Hoͤre, O mein GOtt! doch gnaͤ⸗ dig an, um IEſu Chriſti willen, mein einbruͤnſtiges Gebett, und wuͤrdige mich du ſelber in Stand zu ſetzen, heilſamlich zu dem Tiſe des HErrn zu gehen. Treibe do b

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