Gebetter. 267
mehr als einmahl, zu Hindanſe⸗ gung meiner Pflicht gebracht. Ach daß doch diß Ungluͤck mich nicht mehr treffe, daß ich durch Wacht⸗ barkeit und Gebett, mich in Stand ſetze, alle meine boͤſen Zuneigun⸗ gen zu beſtreiten, und zu zernich⸗ ten! daß ich offt wieder meine vo⸗ wigen gute Wege ſuche, und daß ich mich nimmer zur Sicherheit verleiten laſſe. Vor allem auß, O mein GoOtt! laſſe nicht zu, daß ich meine Ohren verſtopfe vor dem, das mein Gewiſſen mir von deinet⸗ wegen zuſpricht, noch daß ich ver⸗ achte die beſtaͤndige Huͤlffe, die du mir auf ſo mancherley Weiſe an⸗ bieteſt; daß ich wohl begreiffe, daß du dich nicht ſpotten laſſeſt; und daß dein Heil. Bund nur die angehe, die denſelben getreuͤlich halten; daß dein Heil. Geiſt nie⸗ mahl von mir weiche; ſondern S 3 mich


