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Die Pflichten Der Tischgenossen Des Herrn / durch Johann Rudolff Osterwald, Pfarrherrn der Französischen Kirchen zu Basel, Nunmehro aber Wegen seines erbaulichen Innhalts, nach der Zweyten, von dem Herrn Verfasser selbst, corrigierten und verbesserten Auflag, ins Teutsche übersetzt
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der Tiſchgenoſſen. 39

cken als groſſe und verſchreyte Suͤnder, in aller Gattung Laſte⸗ ren verwicklet, und von allem Guten gant entbloͤßt, ſich erken⸗ nen muͤſſen, und wollen haben, daß in dieſer Bekanntniß die Deh⸗ muth beſege⸗ aber behuͤt GOtt, daß alle Chriſten in einem ſo jaͤm⸗ merlichen Zuſtand ſich befinden

ollten.. Erſtlich haben die wahren Glaͤu⸗ bigen in ſich das Gute, ſo GOtt in ſie gelegt, und obſchon es ihnen dazu kommt, daß ſie auch fallen, ſo ſuͤndigen ſie doch nicht, wie die Gottloſen. Dieſes begreiflich zu machen, ſagt die Schrifft, 1. Joh. 3. 9. Daß die/ welche aus GOtt ge⸗ bohren ſind/ nicht Suͤnde thun/ dann ihr Saamen bleibet bey ihnen/ und koͤnnen nicht ſuͤndigen/ dann ſie ſind von GOtt gebohren; und die Fruͤchten der Heiligmachung, die & 4 ſie