der Tiſchgenoſſen. 37
die man mit ſeinen Gedancken, Worten und Wercken fuͤrnimmt, weiter gehen, und in dieſer drey⸗ fachen unterſchiedlichen Abſicht muß man mit Fleiß betrachten, ein⸗ ſeits das Gute, ſo ſich in uns fin⸗ den kan, und anderſeits das Boͤſe/ oder die ſonderbahren Suͤnden,
deren wir ſchuldig ſeyn koͤnnen. Es iſt mir nicht unbewußt, daß das, was ich hier von dem Guten und Boͤſen/ ſo ſich in uns finden kan, ſage, ſich nicht fuͤr alle Gat⸗ tung Leuthe ſchicket; es gibt deren nur allzu viel, welche, nachdem ſie ſich in eine vollkommene Ver⸗ ſtockung geſtuͤrtzt, gleich ſind de⸗ nen groſſen Suͤndern, von denen die Schrifft ſagt, daß nichts Gutes in ihnen ſey, und daß ſie gar nichts Gutes thun koͤnnen; daß ſie zum Boͤ⸗ ſen verkaufft/ daß von der Fußſoh⸗ len an biß aufs Haupt nichts geſun⸗ C3 des


