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Die Pflichten Der Tischgenossen Des Herrn / durch Johann Rudolff Osterwald, Pfarrherrn der Französischen Kirchen zu Basel, Nunmehro aber Wegen seines erbaulichen Innhalts, nach der Zweyten, von dem Herrn Verfasser selbst, corrigierten und verbesserten Auflag, ins Teutsche übersetzt
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32 Die Pflichten

viel ihnen faſt alles erlaubtzu ſeyn, klauben nich allein ihre Geſpraͤch ind eitel, unnuͤtz und liederlich, wodurch ſie ihren leichten Sinn verrathen, der ſich mit nichts ernſt⸗ lich beſchaͤfftiget, ſondern laſſen dem Geiſt nochFreyheit zu noch au⸗ genſcheinlich ſchandlicheren Din⸗ gen. Dergleichen ſind zum Ex⸗ empel uͤbertriebene Vergroͤſſerungen/ l laͤcherliche und Satyriſche an Ehren angreiffende Stichel⸗Reden/(die

im Fuͤruͤbergang zu ſagen, ein An⸗ 8 zeigung ſind von einem boͤſen, lieb⸗ loſen und hochmuͤthigen Hertzen) unkeuſche Augen/ unflaͤtige Wort/ ehrloſe Geſpraͤch/ leichtfertiges (Schwoͤrven/ boͤſe Wuͤnſch/ Luͤgen/ G falſche/ müßige Hinderbringungen/ Verleumdungen/ Laͤſterungen/ un⸗ billige Zulagen/ zornige Reden/ und

veraͤchtliche Ausdruckungen. Und das noch mehr iſt, ſiehet man