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Die Pflichten Der Tischgenossen Des Herrn / durch Johann Rudolff Osterwald, Pfarrherrn der Französischen Kirchen zu Basel, Nunmehro aber Wegen seines erbaulichen Innhalts, nach der Zweyten, von dem Herrn Verfasser selbst, corrigierten und verbesserten Auflag, ins Teutsche übersetzt
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18 Die Pſlichten

der Einſatzung beyfuͤget, zeigt gar deutlich, daß es ein gar groſſe Suͤnd ſeye, ohne Andacht und ohne Glauben zu des HErrn Tiſch gehen; daß man dadurch, biß⸗ weilen noch in dieſem Leben, die traurige Wuͤrckung des Zorns GOttes ſich uͤber den Halß ziehe. 4. Endlich, daß man diß groß naljc auszuweichen, ernſtlich in ſich ſelber gehen muͤſſe, und nichts verſaumen von allem dem, ſo uns in den Stand ſetzen kan, mit ſolcher Zubereitung zu dem Heil. Abendmahl zu gehen, wie es GOtt haben will. Daraus folgt, daß es gantz noͤthig ſey, wohl zu erkennen, in welchem Stand man ſeyn muͤſſe, heylſamlich zum Heil. Abendmahl gehen zu koͤnnen. Dieſe Beſchaffenheit iſt nicht bekannt genug; den meiſten Tiſch⸗ genoſſen manglet es an Antetfiiht uͤber