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Die Pflichten Der Tischgenossen Des Herrn / durch Johann Rudolff Osterwald, Pfarrherrn der Französischen Kirchen zu Basel, Nunmehro aber Wegen seines erbaulichen Innhalts, nach der Zweyten, von dem Herrn Verfasser selbst, corrigierten und verbesserten Auflag, ins Teutsche übersetzt
Entstehung
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der Tiſchgenoſſen. 17

Man kans leicht begreiffen durch das, was geſagt worden uͤber dieſe Vers des 11. Cap. der 1. Epiſt. an die Corinthier.

1. Daß IEſus Chriſtus das Heil. Abendmahl eingeſetzt habe, ſo dann, daß alle Chriſten unum⸗ gaͤnglich daſſelbe zuhalten ver⸗ pflichtet ſeyen.

2. Sihet man aus dieſer Ein⸗ ſatzung, daß diß Heil. Sacrament uns eigentlich und ſonderheitlich den Tod JEſu Chriſti vor Augen ſtellt, durch welchen wir allein Vergebung unſerer Suͤnden er⸗ langen koͤnnen, alſo daß wir bey des HErrn Tiſch bezeugen, daß wir glauben, daß dieſer durch wah⸗ ren Glauben ergriffener Tod uns mit GOtt verſoͤhne; auch daß ein wahrer Tiſchgenoß ihm dehmuͤti⸗ gen und feyerlichen Danck ſage.

3. Das, was der Heil. Plühe

er