der Tiſchgenoſſen. 11
ſtellt vor meinen Leib, der da„ ſoll gecreutziget werden. Ich„ nenne diß Brodt meinen Leib„ in eben dem Verſtand, daß der„ Hauß⸗Vatter ſagt bey Haltung„ des Oſterlamms; diß iſt das„ Brodt der Truͤbſaal/ welches un⸗, ſere Vaͤtter in Egypten geeſſen /„ ſo bedeutet, daß diß Brodt ein„ Denck⸗Zeichen und Vorſtellung„ davon ſeye. So haͤlt es ſich auch„ mit dieſem Kelch. Der Wein in„ demſelben/ und welchen ihr alle„ trincken ſollt/ ſtellt vor mein Blut/„ welches ſoll vergoſſen werden zur„ Verſoͤhnung der Suͤndern, wel⸗„ che folgen ſoll aus dieſem See⸗„ gens⸗und Gnaden⸗Bund, den„ GOtt verſprochen hat in den„
letſten Zeiten aufzurichten.„ Endlich ſiehet man aus dieſer Einſatzung das, was JEſus Chri⸗ ſtus ſeinen Juͤngern befohlen ün or⸗


