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Die Pflichten Der Tischgenossen Des Herrn / durch Johann Rudolff Osterwald, Pfarrherrn der Französischen Kirchen zu Basel, Nunmehro aber Wegen seines erbaulichen Innhalts, nach der Zweyten, von dem Herrn Verfasser selbst, corrigierten und verbesserten Auflag, ins Teutsche übersetzt
Entstehung
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der Tiſchgenoſſen. 11

ſtellt vor meinen Leib, der da ſoll gecreutziget werden. Ich nenne diß Brodt meinen Leib in eben dem Verſtand, daß der Hauß⸗Vatter ſagt bey Haltung des Oſterlamms; diß iſt das Brodt der Truͤbſaal/ welches un⸗, ſere Vaͤtter in Egypten geeſſen / ſo bedeutet, daß diß Brodt ein Denck⸗Zeichen und Vorſtellung davon ſeye. So haͤlt es ſich auch mit dieſem Kelch. Der Wein in demſelben/ und welchen ihr alle trincken ſollt/ ſtellt vor mein Blut/ welches ſoll vergoſſen werden zur Verſoͤhnung der Suͤndern, wel⸗ che folgen ſoll aus dieſem See⸗ gens⸗und Gnaden⸗Bund, den GOtt verſprochen hat in den

letſten Zeiten aufzurichten. Endlich ſiehet man aus dieſer Einſatzung das, was JEſus Chri⸗ ſtus ſeinen Juͤngern befohlen ün or⸗