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Die Pflichten Der Tischgenossen Des Herrn / durch Johann Rudolff Osterwald, Pfarrherrn der Französischen Kirchen zu Basel, Nunmehro aber Wegen seines erbaulichen Innhalts, nach der Zweyten, von dem Herrn Verfasser selbst, corrigierten und verbesserten Auflag, ins Teutsche übersetzt
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4 Die Pflichten

ſelber das Gericht/ damit daß er nicht unterſcheidet den Leib des HErrn. v. 30. Darum ſind auch ſo viel Schwache und Krancke unter eucy⸗ und ein gut Theil ſchlaffen.

Das iſt die Einſatzung des Heil. Abendmahls, und das ſind auch die rechtmaͤßigen natuͤrlichen Folgen und Schluͤß, und heilſame Un⸗ terweiſungen, welche der Heil. Paulus daraus ziehet.

Nun eine kurtze und Summa⸗ riſche Erklaͤrung dieſer Einſatzung zu geben, muß man wiſſen, daß das Heil. Abendmahl in der Co⸗ rinthiſchen Kirchen mit einem groſ⸗ ſen Mangel der Ehrerbietung ge⸗

alten worden. Die Corinthier aben zu dieſer Tafel uneinige, wolluͤſtige und mit Hochmuth an⸗ gefuͤllte Hertzen gebracht, weß⸗ wegen St. Paulus ſie ernſtlich beſtrafft in denen der Einſatzung vorher⸗