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Die Pflichten Der Tischgenossen Des Herrn / durch Johann Rudolff Osterwald, Pfarrherrn der Französischen Kirchen zu Basel, Nunmehro aber Wegen seines erbaulichen Innhalts, nach der Zweyten, von dem Herrn Verfasser selbst, corrigierten und verbesserten Auflag, ins Teutsche übersetzt
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der Tiſchgenoſſen. 3

mein Leib/ der fuͤr euch gebrochen wird: ſolches thut zu meiner Ge⸗ daͤchtniß. v. 25. Deſſelbigen gleichen auch den Kelch/ nach dem Abendmahl/ und ſprach: dieſer Kelch iſt das Neue Teſtament in meinem Blut: ſol⸗ ches thut/ ſo offt ihrs trincket/ zu meinem Gedaͤchtniß. Siehe da die Einſatzung und auch was Paulus da beyfuͤgt v. 26. biß 30. Denn ſo offt ihr von die⸗ ſem Brodt eſſet/ und von dieſem Kelch trincket/ ſollt ihr des HERRUNTod verkuͤndigen biß daß er kommt. v. 27. Welcher nun unwuͤrdig von dieſem Brodt iſſet/ oder von dem Kelch des H̊Errn trincket/ der iſt ſchuldig an dem Leib und Blut des HErrn. v. 28. Der Menſch pruͤffe aber ſich ſelbſt/ und alſo eſſe er von dieſem Brodt, und trincke von dieſem Kelch. v. 29. Denn welcher unwuͤrdig iſſet und wincket/ der iſſet und trincket ihm A 2 ſelber