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Die Empfehlung glaubiger Seelen gegen Gott : Wurde Bey der solennen Leichen-Begängniß der Weyland Frey-Reichs-Hochwohlgebohrnen Frauen, Frauen Anna Sibylla von Garben, Des Heil. Röm. Reichs-Freyin, auch Edler Frauen von Gibelli, gebohrner Seyfridin, hochseeligen und gesegneten Angedenckens, alls dieselbe im Jahr Christi 1740, Dienstags den 12. Jenner in dem 61ten Jahr ... entrissen ... Einer Hoch-Adelichen, Hoch- und Wohl-Ehrwürdigen und Hochansehnlichen Trauer-Versammlung von dem Altar gehaltenen Trauer-Sermon vorgestellet / von Samuel Widemann, Pfarrer zu St. Ulrich Augsp. Conf.
Entstehung
Seite
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Wie hat ſich Mund und Hand ſo guͤtig und geneigt 3 auch den Geſchwiſtrigen von meinem Hauß erzeigt? Wie manche Wohlthat iſt auch dieſen zugefloſſen?

Ihr Hertze dancket noch fuͤr das/ was ſie genoſſen.

4 Wie wurde nicht mein Wohl durch Dero Huld gebaut/

da Sie vor dieſem mir Ihr Liebſtes anvertraut/

und dem Hochſeel gen Sohn/ ach waͤr Er noc im Leben; zu der Bedienung mich auf Reiſen zugegeben/ Dem meine treue Hand/ da GOtt es ſo geſchickt/ 1in einem fremden Land die Augen zugedruͤckt? Wie gnaͤdig haben Sie mir noch vor wenig Tagen vor Dero Gerrn Gemahl die Sorgfalt aufgetragen: 1 Sorgt/ ſprach der holde Mund/ ſorgt/ wie ihr koͤnnt und wißt/ fuͤr Den/ Der in der Welt mein allerliebſtes iſt/ daß mein Smanuel/ den ich von Hertzen liebe/ in ſeinem Alter ſich nicht ohne Noth betruͤbe. So ware Sie beforgt fuͤr dero Werrn Gemahl/ 1 Den Dero Liebe mir zur Sorgfalt anbefahl. Nun aber wollen Sie zu ſeinem groͤſten Leiden/ weil es der HERR befiehlt/ von ſeiner Seite ſcheiden. 1 Das ſchmertzet ungemein die treusergebne Bruſt/ und mich kraͤnckt ebenfals der ſchmertzliche Verluſt.

Der HERN/ der Sie ſo ſchnell dem Tode uͤbergeben/ s Dero Berrn Gemahl nun deſto lͤnger leben/

ſo bluͤhet ferner noch/ nach unſerm Wunſch und Flehn/ mein und der Meinigen erwuͤnſchtes Wohlergehn. Die Gnade/ ſo uns nun durch Dero Tod entriſſen/

laß Dieſer hochgeneigt uns lange noch genieſſen/