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As walte der allerhoͤchſte und allerguͤtigſte GOtt/ der ſich aller Menſchen/ ſonder⸗ lich ſeiner Glaubigen Wege laͤſſet empfoh⸗ len ſeyn/ ſo/ daß ſie nicht vor und von ſich
ſelbſten/ ſondern durch ſeine Fuͤhrung auf die
Wege des Lebens/ des Leidens und des Todes kom⸗
men darauf ohne Anſtoß wandlen/ und endlich
den Lauff ſeelig vollenden; der fuͤhre dieſe gantze
Trauer⸗Derſammlung, und ſonderlich das edel⸗
ſte Baupt derſelben, das er in dieſen Tagen auf eine ſo rauhe Bahn gefuhret/ da er Fhme einen getreue⸗ ſten Gefaͤhrten in dieſer Wallfahrt entzogen/ nun in dieſer Stunde zu den lebendigen Waſſer⸗Quellen des Goͤttlichen Worts/ und laſſe Wiedaſelbſt alſo erqui⸗ cket werden/ daß ſie von nun an/ zwar als Traurige, je dennoch aber in ſeiner Gnade allezeit Froͤliche wan⸗ deln vom Glauben bis zum Schauen/ ja er laſſe bis in den Todt uns alle ſeiner Pflege und Treu empfoh⸗
len ſeyn/ ſo gehen unſere Wege gewißlich Himmel ein/ Amen!
.„u Chriſt⸗


