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Das buch von der Tugent und Weißheit, nemlich Neunundviertzig Fabeln, der mehrer theil auß Esopo gezogen unnd mit guten Rheimen verkleret Durch Erasmum Alberum Allen stenden nuetzlich zulesen
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Die Fabeln E ſopi.

Der Fuchß ließſie zu hm hinein/ Er fragt jedes in ſonderheit/ Das er moͤcht geben recht beſcheit/ Die Schlang mit erſt er fuͤr ſich nam⸗ Darnach das arme Bewrlein kam/ Vnd zeigt dem Fuchß an ſeine not/

Vnd jhm all ſeine Huͤner bot/

Das er jhm helffen wolt dauon/

Die huͤner ſolt er han zu lohn.

Der Fuchß berieff da beid parthey/ Vnd ſprach/ hoͤrt was mein meinung ſey.

Ich hab gehoͤrt ewr beider klag/ Darauffich meine antwort ſag/

Ich bin dem Rechten alſo holt/

Das mirs gar hertzlich leidt ſein ſolt/ Wann ewer eim zukurtz geſcheh/

Welchs ich fuͤrwar gar vngern ſeh/ Soͤlch vnrecht im gewiſſen mein Wuͤrd mir gar ſehr beſchwerlich ſein/ Drumb ſiht mich anfuͤr gut/ das jr Dieſelbe malſtat zeiget mir/

Da ſich der handel hat begeben

Die weil es antrifft leib vndleben.

Da giengen ſie biß an die ſtat/ Da ſich die ſach begeben hat.

Das Fuͤchßlin zu der Schlangen ſprach: Nun zeig mir an/ wie ſieht die ſach? Weiß mich dein hauß/ darnoch die ſtat Dadas Baͤwrleingeſchlaffenhat.

Da ſprach die Schlang/ In dieſer cent

Hab ich mein eigen loſament/

Wanns euch nicht will verdrießlich ſein/ Mm

So