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Das buch von der Tugent und Weißheit, nemlich Neunundviertzig Fabeln, der mehrer theil auß Esopo gezogen unnd mit guten Rheimen verkleret Durch Erasmum Alberum Allen stenden nuetzlich zulesen
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Die Fabeln Eſopi. 244 Das ich mein red beweiſen ſol/ Das ſoll ja ſem/ komm her mit mir⸗ So will ich ſolchs beweiſen dir.

Da aiengen ſie ein kleine weil/ 8 Nicht wel ein halbe vierthe il meil/ Da ſahen ſie ein mager Pferdt/ Das war kaum dreier batzen werdt.

Da ſprach die Schlang/ du loſer Gaul⸗ Wie ligſtu da/ vnd biſt ſo faul? 4

Da ſprach das Pferdt/ Ichkan nit mehr/ Ich hab auch offt gearbeit ſehr/ Des wirdt mar jetzt mein lohn gegeben/ Es koſt mich nicht mehr/ dann mein leben/ Des werd ich ietzundt baldt gewar/ 1 Wann ich die haut muß ſtrecken dar/ 7 Hie wart ich biß der Schinder kum/ Das ich empfang mein Premium/ Kein beſſern lohn bring ich dauon/ Dann vngenad/ das iſt mein lohn/

Da ſprach die Schlang zum Bewerlein/ 1

Das wirdt auch dein belonung ſein/ Hab ich dir das nicht vor geſagt⸗ 8. 1 Da warder Bawer ſehr verzagt S Ie doch fieng er zu reden an/

16 V dſprach zur Schlangen/ Nun wolan⸗ Dſpoſchon dem Pferdt ſolchs widerfert⸗ And jm nicht beſſer iſt beſchert/ DDoooch kanſtu nicht probiern dabey! Das ſolchs gemein auff erden ſey/ Darumb beweiß es baß/ Wo nicht/

So geb ich nichis auff dein gedicht.

Ja ſprach die Schlang zum Bewerlein)/ d4 b 5