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Das buch von der Tugent und Weißheit, nemlich Neunundviertzig Fabeln, der mehrer theil auß Esopo gezogen unnd mit guten Rheimen verkleret Durch Erasmum Alberum Allen stenden nuetzlich zulesen
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235 Die Fabeln E ſopi. Wir thun nichts mehr/ dann tragen ſeck/ So macht man von den Saͤwen ſpeck/ Von jhn nimpt mander buͤrſten viel, Wann man auffs lauſicht jagwerck will/ Gleich wie ein Steuͤber hat den brauch/ Das er die Haſen auß dem ſtrauch Aufftreibt/ alſo treiben gewalt Die buͤrſten in dem lauſer walt. Item die Katz hat mit der mauß 81 Ihrjagwerck/ vnd helt rein das hauß. So muß der Hundt das hauß verwarn/ Vndtreibt die Haſen in das garn/ 1 2 Vnd muß darzu den Woͤlffen wehrn/

Alſo mußſich der Hund ernehrn.

Solaſſen ſich die Schaf beſchern/.

Ihr wollen kan man nicht empern/ Darzu gut milch vnd kaͤß ſie geben/ Vnd Pergamen nach jhrem leben/ Sie geben auch gut Seytenſpiel/ DOes wir Eſel verſtehn nicht viel · Das Haͤmelfleiſchſßt man darzu. Deſſelben gleichen gibt die Khu Mllch/ kaͤß/ vnd butter/ vnd noch viel/ Das ich jetzt nicht erzelen will.

Die Voͤgel muͤſſen auch jhr leben Darſtrecken/ vnd gut braten geben. Von Gaͤnſen kom men ſanffte bett/ Sie geben auch gut bratenfett/ 5. Die federwiſch die nuͤtzt man auch/. Vod ſind bein ſchreibern ſtets im drauch/

5 So muß der Han ein wechter ſein/

Biß man jhn ſteckt in ſpiß hinein.

Aſimis ad Lyrum.