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Das buch von der Tugent und Weißheit, nemlich Neunundviertzig Fabeln, der mehrer theil auß Esopo gezogen unnd mit guten Rheimen verkleret Durch Erasmum Alberum Allen stenden nuetzlich zulesen
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207 Die Fabeln E ſopi. Darumb muſt er verſpottet ſein/ Mit ſeinem vngeſchmuͤckten Pferdt/ Das acht man kaum zwoͤlff Taler werdt. Erkert ſich aber ncht daran/ Vnd macht ſich gleichwolauff die hban/ Vnd hait des ziels gar eben acht/ Das war bey Bommerosheim gemacht/ Bey Weiſſenkirchen fieng man an/ Dauid der arme Edelman⸗/ Fieng mit den andern an zugleich Baren vmbs verheiſſen Reich/

nd vmb das ſchoͤne Jungfraͤwlein Dauid wolt nicht der hinderſt ſein/ Sein Roß thet da bey jhm das beſt/ Vnd hielt bey ſeinem Junckern veſt/ Gleich wie ein Vogel oder Pfeit/ Das Roͤßlin rennt mit groſſer eil/ Alſo erlanget der das z el/ Der vor nicht hatt gebrangtt viel/ Oem /der dakam on groſſenpracht/ Oecs Keiſers Tochter wardt bedacht/ Darzu jhrs Vatters Konigreich/ Darumd die andenm alle gleich Fieln vor jhm nider auff die knie/ Kein groͤſſer freud erhoͤrt mannie/ Zu dem man ſichs nicht hatt verſehn/ Dem iſt die groͤſte ehr geſchehn.

& Morale.

Es muß ein groſſe torheit ſein/ Das man vrtheilt nur nach dem ſchein⸗ Vndrichtet alſo vnbedacht

Nur nach dem euſſerlichen pracht⸗