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Das buch von der Tugent und Weißheit, nemlich Neunundviertzig Fabeln, der mehrer theil auß Esopo gezogen unnd mit guten Rheimen verkleret Durch Erasmum Alberum Allen stenden nuetzlich zulesen
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Ein purgatz hab ich offt probiert/ 8 1 4

Die Fabeln Eſopi. Das ich nicht kundt da bleiben lang/ Man wolt mir leſen Blinius/ Vnd Linus/ Alle Gellius/ Teroncius/ Ofidius/ Horꝛacius/ Firgilius/ Vnd ſonſt viel newer Ketzerey/ Ich mocht nicht ſolcher leckerey.

Darumb zoh ich gen Ingelſtat/ Daſelbſt die hohe ſchul mich bat⸗ Das ich wolt leſen fuͤr die Kuͤ Ein Lexion des morgens fruͤ⸗ Wanns hora dercia wolt ſchlagen/ Mauͤſt man ſie mir zur ſchul zu jagen/ Wann ich den Kuͤhirt hoͤret blaſen/ Muͤſt ich mein ſchuͤler von mir laſſen/ Hett mich die Potrey nicht vertrieben/ Ich wer ſchulmeiſter lenger blieben.

Zu Tuͤbingen war ich bekandt/ Eh dann der Hertzog kam ins landt/ Als jhn der Landgraff bracht hinein/ Da ſolt der Teuffel blieben ſein/

Der Landgraff hat die newe leer Dahin gebracht mit ſeinem heer. Drumb kum ich dahin nimmermehr/ Ja wann ich gern ein Ketzer wer.

Ich kam gen Wien in Oſterreich/ Daſelbſt war mir kein Tokter gleich/ Dann alle Kaͤlber in der Stadt Die ſuchten bey mir teglich raht.

Gg Wann

Horatius. Virgilius. Chrꝰſopolis.

Leckion.

Horam terti⸗ am.

Poẽeterei⸗

Tubinga.

Vienn.