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Das buch von der Tugent und Weißheit, nemlich Neunundviertzig Fabeln, der mehrer theil auß Esopo gezogen unnd mit guten Rheimen verkleret Durch Erasmum Alberum Allen stenden nuetzlich zulesen
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Vuill ſagen Apoplexia.

195 Die Fabeln Eſopi.

Item/ wann jemand hat den ſot/ So brauch ich Sanct Johannes brot. Ein koͤſtlich kunſt ich auch noch weiß/ Wann ich hab harn von einer Geiß/ Das ich vertreiben kan den ſchweiß/ Wann eim im winter iſt zuheiß. Es heiſt ein franckheit Plexia ⸗ Die kan ich heilen/ das iſt ia. Item/ wann einer hat ein ſchwern/ Des er viel lieber wolt embern/ Der ſoll in dreien ſtunden fein Durch meine kunſt geheilet ſein. Ich hab Latwergen/ die iſt gut/ Wann ewer eim die naſen blut/ So ſtickt ers in die naß hinein/ So mußdie naß zufriden ſein. Wann jemandt nicht wol ſchlaffen kan/ Da bin ich ein geſchickter Man/ Darzu brauch ich der glocken klang/ Vnd was hewer der Gucksgauch ſang/ Vnd das getuͤmmel von der bruͤcken/ Vnd mit dem hirn von einer muͤcken/ Schmier ich den ſchlaff/ ſo iſt er heil/ Ich brauch des himels auch ein theil/ Einr zwerchen handt breitoder drey/ Fuͤr ſolchen Meiſter halt mich frey. Die Thier hatten all geleit Zur ſelben zeit/ vnd ſicherheit/ Von Keiſerlicher Mayeſtat/ Das ſie gen Franckfurdt in die ſtadt/