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Das buch von der Tugent und Weißheit, nemlich Neunundviertzig Fabeln, der mehrer theil auß Esopo gezogen unnd mit guten Rheimen verkleret Durch Erasmum Alberum Allen stenden nuetzlich zulesen
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39 Die Fabeln Eſopi. Nicht wunder iſts/ das du dich haſt/ Der Schaff vnd Laͤmmer nie gemaſt/ Vnd was du weiter haſt gebeicht ⸗ Welchs dir iſt zuuergeben leicht/

Hett ich ein ſolchen heyſſen magen/ Ich wolt ein gantz Dorff in mich jagen/

Drumb kan mann dich des nicht verdencken/

Die ſuͤnd woͤlln wir dir alle ſchencken.

exceptiones Hettſtugelobet Kloſter leben/

Papales.

So koͤndt man dirs nicht wol vergeben/ Hettſtu ein Wallfart oder zwo Gelobt/ ſo thet man auch alſo/

Drumb weildu haſt derſelben keins Gelobt/ ſo ſind wir leichtlich eins/

Auß Ablaß krafft ſind dir vergeben

All ſuͤnd/ doch beſſer auch dein leben.

Da muſt der Eſel beichten auch/ Den hielten ſie bed vor ein gauch/

Er muſt ſich vor bedencken woll/ Was er den beyden Beichten ſoll.

Als er ſich nun hatt wol bedacht/ Was er fuͤr laſter hett vollnbracht/ Da fellt jhm inn ein ſchwinde that/ Begert daruͤber guten rhat/

E rſß prach/ Ichh hab ein boͤß gewiſſen/ Ich hab ein mal mein Herꝛn beſchiſſen/ Das klag ich euch mein lieben Hern/ Wiewol ich ſorg/ jhr werdt nicht gern/ Ein ſolche ſuͤnd vergeben mir. Sie ſprachen laß nicht grawen dir/

——˖—

GnS

ADeͤeeda deeeͤ ee