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Eine Wohl-vollbrachte Ritterschafft Und Wallfahrt zur ewigen Wohlfahrt, Dardurch man des Himmlischen Kleinods wird theilhafft : In einer sonderbahren Leichen-Rede, Aus 2. Tim. IV,7. 8. Nach dem seeligen Ableiben Des ... Herrn Johann Heinrich Palmen ... Hof-Jubiliers, und Niederlags-Verwandten zu Wien ... Als Derselbe ... 1710. den 18. Aprilis allda seelig gestorben ... / Vorgestellt und auf Begehren ausgefertiget Von M. Ludwig Carl Ditzinger, Ministerii Seniore
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Troſt⸗und Trauer⸗Gedichte.

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wunderbahre SCktes Weiſe/ Gantz unerforſchlich di dein Grund/ 3

Berr Palm der von der Wiener Reſe 63 Bieher in den Gedancken ſtun; Der reiſt hin zu der Sternen Porl

Da Seiner Seelen ewig wohl. Es iſt Jeruſalem die Schoͤne/

Dahin die Reiß iſt eingericht/ Da neben tauſend Lobgethdone Man nichts als nur Jubelen ſicht/ Er gehet durch die Perlen⸗Thor/ Soͤrt Sagen/ die gehort kein Ohr.

Die Stadt von lauterm Gold poliret/ uUnd deren Mauren Jaſpis ſeyn/ Worbey das Fundament gezieret

Mit aller Arth der Edel G'ſtein/ Von Smaragd/ Sardis/ und Saphier/ Glaͤntzt alles ſchimmerend herfuͤr.

Da debr man Lebens⸗Stroͤhme flieſſenn/ om Stuhl des Lammes wie Cryſtall/ Man thut hier keine Thor zuſchlieſſen/ Nichts Unreins ſindt man uͤberall; Man laͤſſet nichts Gemeins hinein/ Es muß im Buch geſchrieben ſen.

Die Nacht iſt hier gleich wie der Morgen/ Das Zoltz des Lebens traͤget Frucht/ Man darff nicht das geringſte Sorgen/ Die Seele findet was ſie ſucht/ 1ofi Man braucht kein Sonn und Monden nicht/ Das Lamm iſt ſelbſt das ewig Licht..2.

So prangt Zerr Palm im weiſen Aleide/

Mlit Palmen⸗Zweigen vor dem Thron/

Des Lamms/ ſo Seiner Seelen Weyde/ Geziert mit guldner Ehren⸗Cron/

Diß iſt die recht Jubelen⸗Stadt/

Die nun Herr Palm erreichet hat.

Die

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