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für Kun ſt, Eleganz und Mode.
Dreizehuter Jahrgang.
ee Preis 4 fl., mit Poſtverſendung 5 fl. Auf Velinpapier mit erſten Kupferabdrüken u. poſtfrei 6 fl. C C. M.— Man pränumerirt im Kommiſſlonsamt zu Ofen Feſtung, außerhalb des Waſſerthors), in C. Millers u. J. Wagners Kunſthandl. in Peſth u. ben allen t. k. Poſtämtern.
16. Sonnabend, 22. Februar. 1840. Jas Stelldichein. (Fortſezung.
Als Hugo ausſtieg, fragte er den Kutſcher, wer vorhin in dem Wa— gen geſeſſen hätte? Dieſer lachte und ſagte:„Ein junges Dienſtmädchen, der man das böſe Gewiſſen an ihrem Teinkgelde anſah.“—„Wie ſo?“—„Wahr— ſcheinlich hatte ſie einen Gang für ihre Herrſchaft zu machen, für die ſie eine Stunde annehmen konnte. Um aber ſchnell noch einen Nebenweg zurükzulegen, der wahrſcheinlich einer Bekanntſchaft von Sperl galt, nahm ſie einen Fiaker und fuhr ſchnell in die Gegend am Stephansthurm, wo ich ſich abſezte. In der Haſt, womit ſie aus ihrem Schnupftuche ihr Geld losband und mich bezahlte, ohne das Heraus geben abzuwarten, kann man ſchon immer auf Geheimes ſchlie— ßen.- Vortrefflich, dachte Hugo; ſo ein Fiaker ſollte einmal„Bilder aus Wien“ ſchreiben; ſie würden treffender ſein, als was Ausländer in vier Wochen losbekommen 5550 in diken Büchern in's Land einſchwärzen. Die kleine Götter— botin hat den Brief verloren und wird ſich wohl hüten, ihrer Herrſchaft zu ſa— gen, bei welcher Gelegenheit! Koſtbar! Göttlich!
Graf Hugo war den ganzen Tag über im Brillantfeuer von Laune und Uebermuth. Seiner Frau ſagte er bei Tiſch, er hätte ſie mehr geliebt als je,
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