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weitigen geſelligen Eigenſchaften des Herrn ohne Doſe Gerechtigkeit widerfah⸗
„ein liederlicher Verwandter, ein gu⸗
ter Bürger, und hauptſächlich ein trefflicher und ausgezeichneter Ta bak ſchnu⸗
Schnupfergilde.
er iſt mit einem Worte der
wakerſte und achtbarſte Mann in der
—
Shawls reparatur in Kaſchmir.
Ein Mann aus Kaſchmir, welcher ſich in St. Petersburg mit dem Sto⸗ pfen und Ausbeſſern alter Shawls beſchäftigte, kehrte mit einem anſehhlichen Vermögen, welches er ſich dabei erworben, in ſeine Heimath zurük. In Kaſch⸗ mir, ſagte er, gewinne man bei der Anfertigung der koſtbaren Shawls kaum
das liebe Brod, indem an einem drei bis vier Jahre arbeiteten. zu werden, daß die angeblich
Shawl drei bis vier Arbeiter gewöhnlich Es verdient bel dieſer Gelegenheit bemerkt tibetaniſchen Ziegen, welche Hr. Ternaux in
Paris vor 26 Jahren in Frankreich einführte, keine tibetaniſche, ſondern ruſ— ſiſche Steppenziegen der Kalmüken und Kirgiſen waren. Von dieſen hatte der
Kommiſſär des Hrn. Ternaurx 1300 Stük gekauft. Krimm ſtarben etwa 700 und auf der Reiſe noch
der
Bis zur Einſchiffung in 200; die 400, welche in
Frankreich ankamen, mußten dort als tibetaniſche Ziegen erſcheinen und wur—
den ſogar auf der Induſtrieausſtellung als ſolche bewundert. jezt mit 55 Nubel das Pud roh an Ort ſind das Ergebniß des Haarens, wenn die ihren Winterpelz abgelegt. In den Steppen ſelbſt wird
welche in den Handel kommen und und Stelle bezahlt werden,
Die Flaumhaare,
Ziege übrigens dieſer Flaum
gar nicht geachtet oder geſammelt und nir gend halt man die Ziege nur des
Flaums wegen. Der Flaum verliert ſi
verpflanzt wird.
Ansichten. Theater.
Feuilleton aus Wien. XXII. Ich kaue ſchon eine ziemliche Weile an meiner Fedet und ſinne über die Novitäten und Kurioſa des Tages, doch alles vergebens.— Das Theater, mein einziger Freund in der Noth, rettet mich noch diesmal aus gräßlicher Verlegenheit! Obzwar die Vorſtadt⸗ Bühnen noch immer nur von den Na⸗ men: Adept, Temperamente und Lie⸗ beleien wieder hallen, ſo ſind es die
Urtheile. Begebnisse.
ch, ſobald die Ziege aus ihrer Heimath
beiden Hofbühnen, welche ſich noch be— mühen, dem Publik um einen reizenden Wechſel von Geiſtesgenüſſen zuzuberei— ten. Beſonders aber bringt das k. k. Hofoperntheater, unter der umſichtigen und thätigen Direktion des Hrn. Va— locchino, reichen Wechſel der Darſtel⸗ lungen u. der Darſteller. Ne⸗ ben Hrn. Schmetzer trat lezthin auch Mad. Pirſcher, Primadonna vom Mann— heimer Hoftheater, mit glänzendem Er— folge auf. Iphigenie, Alice und Fide⸗ lio waren bis nun die Parthien, in wel⸗


