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tern und einen Theil des Rükens entblößt zu tragen. Die Fran vom Hauſe war ebenfalls nach dieſer Mode gekleidet und zwiſchen ihren Schulterblättern in der Höhlung des Nakens bemerkte nach einiger Zeit Thomas das, was Pas- quier auf dem Halſe der Mademoiſelle des Roches ſah. Die Gäſte waren mit dem Eſſen und dem Geſpräche zu ſehr beſchäftigt, um die gewiß ſehenswerthe Verklärung auf dem Geſichte des Thomas zu bemerken, als er eine ſo ſchöne Gelegenheit ſah, ſich au fmerkſam zu zeigen und ſich nüzlich zu machen. Die Dame war mit der Geſellſchaft zu ſehr beſchäftigt, als daß ſie den— Floh fühlte, aber zu ihrem Entſezen fühlte ſie wohl die Finger ihres Thomas auf ihrem Naken und hörte zu ihrem noch größern Leidweiſen und zu noch größe— tem Jubel der Geſellſchaft ihn ausrufen:„Ein Floh! ein Floh! Gnädige Frau, meiner Six, ich habe ihn!“
Der Haifiſch als Ankläger.
Der Lieutenant Pagot, Kommandant der Soelette Pickle, kreuzte in den Gewäſſern der Fichteninſeln, um Negerſchiffen aufzulauern. Einſt bemerkte er ein Fahrzeug, das ihm verdächtig ſchien, machte Jagd auf daſſelbe und erreichte es. Das Schiff trug die ſpaniſche Flagge und in ſeinen Papieren fand ſich nichts Verdächtiges, aber offenbar war es ein Negerſchiff. Aus Man— gel an Beweiſen mußte man es freilaſſen. Bald darauf bemerkten Matroſen von Pickle, daß die Angelſchnur, die am Hintertheile des Schiffes im Waſſer hing, bald nach dieſer, bald nach jener Seite abweicht. Man zog ſie empor
und fand, daß ein ungefähr 4 Fuß langer Haifiſch ſich gefangen hatte. Der Fiſch wurde geöffnet, und man zog mit großem Erſtaunen aus ſeinen Magen eine Rolle Papier, die man für die jener ſpaniſchen Goelette erkannte. Man ſah baraus, daß ſie wirklich 395 Sklaven am Bord gehabt, dieſelben aber den Tag vorher an der Küſte ausgeſchifft habe. Nun machte der Lieutenant Pagot von neuem Jagd auf das Schiff, erreichte daſſelbe, und es wurde nach den ſo ſeltſam enthaltenen Beweiſen verurtbeilt.
n und Anfichten. 121 01 2. 768, 25 J. 7026,— 24 J. 6815,— 25 J. 6561,— 26 J. 5924,— 27 J. 5446, — 28 J. 5058,— 29 J. 4548, 50 J. 4107,— 5 J. 3661,— 32 J. 5550,— 55 J. 2892,— 54 J. 2614, — 35 J. 2257,— 56 J. 2032,— 57 J. 1798,— 38 J. 1593,— 39 F.
Rorreſponden:.
Paris. Ein Gegenſtand, wel—⸗ cher auf die Bevölkerung eines Landes den größten Einfluß übt, iſt die Zeit, in welcher Mädchen in die Ehe treten. Nach den Berechnungen des Engländers Corbaux waren von den 121.525 Frauen,
welche von 1815 bis 1850 in Paris ge— traut wurden, 15 Jahre alt 811,— 16 J. 1920,— 17 J. 3959,— 18 J. 5816,— 19 J. 6957,— 20 J. 7618,
1570,— 40 J. 1524,— 41 J. 1126, — 42 J. 1015,— 45 J. 862,— 44
J. 795,— 45 J. 755,— 46 J. 709, 17 J. 591,— 48 J. 586,— 49 F.


