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— Muth zu machen, warf ich einige naive Bemerkungen hin„die er mic eben ſo erwiderte. Endlich zog er eine Horndoſe hervor und bot mir eine Priſe an. Ich griff in die Doſe, und indem ich Zeugefinger und Daumen kunſtgerecht mit Ta⸗ bak füllte(dergleichen Kenntniſſe hatte ich nicht verfehlt, mir zu eigen zu ma⸗ chen, weil ich ſie für die einzigen wahrhaft unentbehrlichen und wichtigen hielt), fragte ich, was der Name„Horit⸗“ bedeute, der innen auf dem Dekel zu leſen war. Dieſe Frage ſchien meinem Geſellſchafter ganz gelegen zu kommen. Er er—⸗ zählte mir nun des Breiten den ganzen Inhalt des Romans von Sterne, von dem ich noch nie ein Wort gehört batte, und von dem ich nicht begreifen konnte, daß er ſo berühmt ſei. In deß gefiel mir die Geſchichte, ſie prägte ſich mir in's Gedächtniß, und einige Züge daraus ließ ich mir zweimal erzählen.
(Fortſez. folgt.)
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Triumph der Induſtrie.
Ich glaube, die Industrie bringt's einmal noch weiter als alle Gelehrten, Diplomaten und Dichter. Man ſezt ihr bereits Denkmale. Jacquard, der berühmte Erfinder der nach ihm benannten Webemaſchinen, derſelbe, der einſt zu Napoleon ſagte:„Es gibt nur zwei große Männer in Frankreich, erſtens Ich, zweitens Sie,“ Jacquard bekam in dieſem Jahr ein Denkmal in ſeinem Geburtsorte Lyon. Seine Statue ward am 10. Auguſt eingeweiht, ſie ſteht auf dem ſchönſten Plaze Lyons: ein handfeſter Triumph der intelligenten Demokra— tie und der ſtolzen Induſtrie über die bornirte Gel d⸗Ariſtokratie und den müßi⸗ gen Reichthum, der feig und furchtſam ſeinen Mammon bewacht. Verlin hat 1000 Franks zu dieſem Monumente gegeben. Die Jacquard'ſchen Maſchinen thun auch dort ſchon Wunder, und Lyon trat durch ihn eine neue Lebensepoche an. In London feierte man ſein Andenken gerade durch die Kunſt, der er ein neues Leben ein hauchte. Man wob ein genaues Bild ſeiner Perſon und ſeiner Werkſtatt, wo er eben über den Bau ſeiner neuen Maſchine nachſinnt, in Seide, ſo fein und genau, daß das gewobene Gemälde dem ſchönſten Werke des Pinſels, wie man ſagt, nichts nachgibt. Die Weberei gibt ſelbſt den Daguerreotypen nichts nach; man iſt bereits im Stande, jedes beliebige Vortrait binnen einer halben Stunde durch die Faden welche in einander gewebt werden, genau darzuſtellen. Die Kunſt wird ein Spiel, wie es ſcheint!
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Deutſches Klingelſpiel.
Um welche Trichter handeln Belgien und Niederland?— Um die Mas— trichter.
Welcher Ruß war zuerſt bekannt?— Cod rus.
Nach welchen Ellen wird die türkiſche Frage gemeſſen?— Nach den Da r⸗ danellen
Worin iſt der Nil von einer Kanone verſchieden?— Weil er drei und dieſe blos eine Mü ndung hat.
Warum ſind gerade Bettler die angenehmſten Leute— Weil ſie Jeder⸗ mann anſprechen.


