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Dies Stük ſoll das erſte Mal, wenn die Königin nach ihrer Rükkehr das Theater beſuchen wird, aufgeführt wer den. Es ſoll ſehr geiſtreich verfaßt ſein, und wurde ſchon auf einem Liebhaber⸗ theater gegeben, wo es mit Beifall über⸗ ſchüttet wurde. Neben dieſen Origi nalarbeiten ſteht man jedoch auch Ue berſezungen aus dem Franzöſiſchen, und in lezter Zeit namentlich von Soulie, Dumas und Delavigne. Neu war auch derſchwarze Domino von Scribe u. Auber.

Paris. Herr Meyerbeer hat vor ſeiner Abreiſe nach Salzbrunn der Kunſt welt hier ein großes Vanket gegeben. Dabei hat er ſich denn ausführlicher über ſeine neue Oper ausgeſprochen, von welcher ſo manches Unrichtige geſagt worden iſt. Der Titel:Anabaptiſten iſt inder Prophet umgeändert wor den, und zugleich hat man erfahren, daß der Komponiſt ein anderes Werk für die Opera comique unter dem Del; L'Africaine gearbeitet hat. Das An⸗ ſehen und die Achtung, die dieſer ſchon durch ſein großes Vermögen ſo glük liche Mann jezt hier genießt, ſind außeror dentlich. So heißt es, daß der Mini⸗ ſter des Innern ihm im Voraus das Kommandeurkreuz der Ehrenlegion für die neue Oper verheißen hat(fürRo bert ward er Ritter, für dieHuge notten Offizier deſſelben Ordens). Ue⸗

brigens hat Herr Meyerbeer bei dieſer Gelegenheit auch widerrufen, daß er die Engagements der Damen Heinefetter u, Löwe dem Hrn. Léon Pillet als Bedin⸗ gungen der Uebernahme ſeiner Oper aufgedrungen. Den Text der neuen O⸗ per, der deutſch geſchrieben zu ſein ſcheint, überträgt Hr. Duisberg in franzöſiſche Verſe, der dieſelbe Arbeit ſchon bei Ber lioz'sRomeo und Julia beſorgte.

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an, welches eine höchſt ſeltſame Erſchei⸗ nung im Gebiete des phyſiſchen Lebens behandelt. Der Titel dieſes Buches iſt: Seltſame Geheimniſſe der menſchlichen Natur, oder philoſophiſch-mediziniſche Unterſuchung über die Frau zu Santa Maria de Gonzar, deren Leben der Gegenſtand der Bewunderung aller Beobachter und Neugierigen iſt, denn ſie lebt ſeit 1807 ohne irgend ei⸗ ne Nahrung zu nehmen. Der Verfaſſer dieſes Buches iſt D. Juſto Logia ny Zelada. Ein Herr von dem Kneſebeck hat vor Kurzem ein hiſtori ſches Taſchenbuch des Adels in dem nigreiche Hannover, herausgegeben. Der Verfaſſer hat ſein Werk gewidmetin unbegränzter Ehrfurcht u. tiefſter Un⸗ terthänigkeit dem allergnädigſten nige und Herrn Herrn Ernſt Auguſt, der die großen Eigenſchaften ſeiner ſämmtlichen glorreichen Ahnen in Aller höchſt Seiner Perſon vereinigt. Beſag ter von dem Kneſebeck leitet den Ur⸗ ſprung altadeliger Geſchlechter nicht aus dem trojaniſchen Pferde, und nicht aus der Arche Noah her! Dagegen gibt er eine ausführliche Schilderung der Ka ſten bei Egyptern, Perſern und Hin dus, über die Kalmuken und die gol dene Horde. Von dem Kneſebeck erzählt, daß er In haber des Guelffenordens ſei; eine ohne Zweifel ſehr wichtige Nach richt, welche die Weltgeſchichte als ſol⸗ che einregiſtriren wird. Bürgerliche Fa⸗ milien, die ſich um das Land verdient gemacht haben werdenhübſche Ge⸗ ſchlechter genannt. Leibnitz, dem Kai ſer Karl VI. den Adelsſtand ertheilte, wird nicht als Edelmann aufgeführt. Wozu auch? Dieſer Menſch war ja nur ein Gelehrter.

Ateratur.

Literariſches Portfolio. Die Madrider Zeitungen zeigen ein Buch

Mignon-ZHeitung. Hannover. In den lezten Ta⸗ gen des vorigen Monats war in Celle