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für Kun ſt, Eleganz und Mode.

Dreizehnter Jahrgang.

Halbjähriger Preis 4 fl., mit Poſtverſendung, 5 fl. Auf Velinpapier mit erſten Kupferabdrüken 5 fl. u. poſtfrei 6 fl. C. M.—Man pränumerirt im Kommiſſlonsamt zu Ofen Feſtung, außerbalb des Waſſerthors), in C. Millers u. J. Wagners Kunſthandl. in Peſth u. bel allen k. kt. Poſtämtern.

1. Mittwoch, 2. September. 1840.

ene (Fortſezung.)

Tobias nikte mit dem Kopfe, nahm Pinſel und Valette zur Hand und ſing ganz ordentlich, vernünftig an zu malen. Genovefa ſaß lange; ſie holte ihre Arbeit herauf und wollte nun ſehen, was er gemalt habe.„Noch nicht!““ ſagte er abweiſend. Sie ſezte ſich wieder, er arbeitete raſcher, immer eifriger, ſah dann ſie und das Bild lange prüfend an, klatſchte in die Hände und rief:

„Nun ſieh!“— Genovefa ſprang auf, ſah hin und ſtieß einen Schrei des Ent⸗ 7 aus. Sie traute ihren Augen nicht und ſtand wie vom Zliz getroffen. Erſchöpft ſank ſie auf den Stuhl und ſchluchzte und weinte lange. Tobias küm⸗ merte ſich nicht um ſie; er ſchien nur für ſein Bild Augen zu haben. Und welch ein Bild war das!— Den Hintergrund dekte ſchwarze Wolkennacht, die nur hie und da wie von halbdurchbrechendem Sternenſcheine erhellt warz nur auf der rechten Seite zeigte ſich eine vom Sturm zerriſſene Wolkenmaſſe und ein blauer Streifen Himmel, und in dieſem Sturmgewoge ſchien eine Blume, nichts als eine kleine Blume hin und her getrieben zu werden. Und das ſollte Genove—