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floſſen, ſo fand er doch, daß ein Gefängniß, ſelbſt wenn man ein gutes Leben darin führe, immer hächſt unbequem ſei: er zahlte die geforderten zwei Millio⸗ nen Franks und ward ſogleich wieder in Freiheit geſezt.
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Der unſchäzbare Traktat.
Es gibt vielerlei Schäze in dieſer Welt: der Geizige nennt ſeinen Mam⸗ mon ſeinen Schaz, der Liebhaber nennt ſein Mädchen ſo, der Ehemann ſeine Frau, wo es denn oft ein Euphemismus für Laſt iſt, der Gelehrte nennt die Weisheit einen Schaz, den Niemand ſtehlen kann, der Prediger ſpricht davon, ein gutes Gewiſen ſei der höchſte Schaz, oder auch ein felſenfeſter Glaube ſei der höchſte Schaz, für den Bibliomanen iſt ein altes, ſeltenes Buch ein Schaz, und ſo wird er, der Bibliomane, ſelbſt wieder zu einer Schazgrube für ſchlaue Antiquare und Büchertrödler. Ein ſolcher Mann alter Bücher, ein Bibliomane von ächtem Schrot und Korn, reiſte drei Jahre lang in allen alten Städten unſeres alten Welttheils herum, da, wo noch Straßen mit einem gewiſſen mit⸗ telalterlichen Geruche, alte Häuſer mit gothiſchen Giebeln, alte Büche rlager mit
alten, grauen, nachteulenartigen Trödlern zu finden ſind.— Endlich kehrte er, um einen poetiſchen Ausdruk zu gebrauchen, unter das heimiſche Dach zurük. „Liebe Frau,“ ſagte er zu der, die am Altare die Seine geworden war, und die er beinahe ſo lieb hatte, als wäre ſie ein Incunabel geweſen,„jezt bin ich ganz zufrieden, jezt habe ich gefunden, was ich ſuchte, jezt bin ich ein reicher Mann.“ Und damit öffnete er ein Käſtchen, an dem drei ſchwere Schlöſſer hin⸗ gen und nahm voll Freude ein altes, kleines Vuch daraus hervor.—„Sieh,“ ſagte er,„das Suchen nach dieſem Schaze hat mich drei Jahre Lebens gekoſtet, aber der Lohn iſt auch ſchön: es iſt ein alter, alchymiſtiſcher Traktat, für hun- dert Louisd'or habe ich ihn gekauft; der Unwürdige, der ihn beſaß, wußte ſei⸗ nen Werth nur ſo gering zu achten!“— Und damit ging der Bibliomane ru— hig an den Kamin und warf den Traktat, aus dem man erfahren ſollte, wie Gold gemacht und der Stein der Weiſen gefunden werde, in die lodernden Flam- men.—„Nicht wahr, liebe Frau, du hältſt mich jezt für einen Narren(dafür hielt ich dich ſchon lange, dachte die Frau), aber das Opfer, das ich ſo eben brachte, war erforderlich, und erſt jezt darf ich mich ſtolz einen Reichen nennen. Sieh', in meiner Bibliothek, gleich vorn, rechts in der dritten Reihe, ſteht ein Exemplar des Traktates, den ich eben verbrannte, es gab nur noch zwei Exem⸗ plare davon, das eine exiſtirt jezt nicht mehr, und ſo iſt, das, welches ich be⸗ ſize, wahrhaft unſchäzbar geworden.““(Europa.)
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Als ich jüngſt durch die 6 7 3 ging, begegnete mir ein 167 3 2 auf ei⸗ nem 3 4 3 5 und ſchrie mir zu: laufen Sie, es kömmt ein großer 3 1 3 2, wel— chen man ſammt einer 4 6 7 aus ihrem 1 6 7 aufgeſcheucht hat, um ſie zu er—⸗ legen.— Mancher wird reich durch 2 6 7 1, indem er der Waiſen 3 2 1 3 an ſich reißt.— Gern ſize ich, wenn es draußen 5 67 iſt, in der 5 67 1 3 und


