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Das kann man freilich von den jetzi gen nicht ſagen, ſie ſind nur zu natür lich, aber auch von der Sorte, daß, wenn alle Verſonen einer ſolchen Ko mödie mit meiner Hündin Diana in das Waſſer plumpen, ich es vor Gott ver antworten will, wenn ich meine Vier⸗ füßlerin, welche durch ihre Treue das Thier beſiegt bat, par preference vor dieſen entgöttlichen Menſchen rette. Das jüngſt erwähnte Lied von Nik. Be⸗ cker hat folgendes Seit enſtük:Rhein⸗ luſt hervorgerufen: Es iſt ſo ſchön zu leben

Am Rhein, am Rhein, am Rheiu!

Franzoſen denken's eben,

Gar lüſtern nach den Neben,

Und ſchrein, und ſchrein, und ſchrein.

Wohl gibt es was zu naſchen Am Rhein, am Rhein, am Rhein: Man füllt ſich da die Taſchen, Und trinkt aus vollen Flaſchen Den Wein, den Wein, den Wein.

Laßt in Paris ſie theilen Den Rhein, den Rhein, den Rhein: Von Worten bis zu Pfeilen, Da geht's noch hundert Meilen Feldein, feldein, felde in.

Und wollen ſie nicht laſſen Den Rhein, den Rhein, den Rhein: Wir wiſſen ſie zu faſſen, Und ſtürzen, die wir haſſen, Hinein, hinein, hinein.

Will Einer ſich ertränken Im Rhein, im Rhein, im Rhein: Wer ſollt' ihm das verdenken, Erſaufen oder henken Mag ſein, mag ſein, mag ſein!

Mignon-Beitung. Paris. Man erinnert ſich, daß im Mai d. J., als die Saone bei Lyon niedriger ſtand, als ſeit Menſchengeden⸗ ten, in dem Bette derſelben ein Ste in

gefunden wurde, der die Inſchrift füͤhv⸗ te:Ver mich geſehen, hat geweint; wer mich ſehen wird, wird weinen. Die Erklärung dieſer Prophezeihung machte damals viel Kopfbrechen; jezt iſt ſie unglüklicherweiſe in Erfüllung ge⸗ gangen.

Stuttgart. Vorgeſtern(am 10. Nov.) hatten wir bier ein förmliches Donnerwetter mit Hagel, welches ſich auf einen großen Theil Schwabens er⸗ ſtrekt haben muß. Reiſende, die von Ulm kamen, wurden durch daſſelbe aufgehal⸗ ten. Beſonders heftig wüthete es am Bodenſee, und dieſen ſelbſt bewegte ein Sturm, wie ſeit Menſchengedenken nicht. Der See ſchien ein Feuer, und viele Schiffe waren in Gefahr; viele mögen auch geſcheit ert ſein, da man noch keine beſtimmten Nachrichten hat. Das Dampf⸗ ſchiff, der Kronprinz, hatte gerade die Fahrt von Nohrſchach nach Friedrichs⸗ hafen, die ſonſt in ganz kurzer Zeit zu⸗ rükgelegt wird. Diesmal dauerte ſie von Morgens fünf bis Abends fünf Uhr. Die Reiſenden waren in beſtändiger To⸗ desangſt, obgleich das ſtolze, erſt vor einem Jahre erbaute Schiff ſeine Kraft vollkommen bewährte u. kühn die him⸗ melhohen Wellen durchſchnitt.

Mannheim. Der Wolf, der im vorigen Winter von dem Hundsrück in das Blachfeld zwiſchen der Bergſtraße u. dem Rhein gekommen iſt, hauſt noch in der an 40,000 Morgen ſtarken Wal⸗ dung. Das Thier frißt Schafe und ver⸗ geht ſich entſezlich gegen die Kriegsar⸗ tikel der Forſtgeſeze zum Schaden der guten Haſen und frommen Rehe, ja er ſcheut ſich nicht, frevelnder Weiſe in die Häuſer der Jäger zu dringen, und hat weder Neſpekt vor badiſchen, noch vor beſſiſchen Grenzblöken. Der Wolf iſt todt, hieß es neulich bei einem Wolfstreiben u. der frohe Schüze wur⸗ de begrüßt, der Wolf betrachtet, der ganz einem hübſchen Hühnerhunde glich;