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eine für ihr Fach nicht üble Stimme und wäre ihr Spiel damit im Ein⸗ klange, ſo hätten wir nicht gar viel an ihr auszuſezen.— Einen andern Gaſt erwartet die Komik an Mad. Rohrbeck, vom Tryeater in der Leo— poldſtadt, die gewiß in ihrer Art ſehr ausgezeichnet iſt; und wir verſprechen unſerm Publikum ſchon im Voraus heitere Genüſſe, die ihm auch für im⸗ mer herzlich wünſcht J. Minderleeb.
Wien. Im Theater in der Jo⸗ ſephſtadt trat Oelle. Hill in„Zam⸗ pa“, als Ritta, auf und gefiel unge⸗ mein. Spiel, Geſang und ſchöne Ge⸗ ſtalt vereinigen ſich an dieſer jungen Künſtlerin, ſie zu den lieblichſten Er⸗ ſcheinungen zu machen.— In dem Le o⸗ poldſtädter Theater iſt ein neues, aus dem Franzöſiſchen genomme⸗ nes Vorſpiel von Meisl:„Roſſinis erſte Ankunft in Paris“ mit weniger Beifall, als das Stükchen und die Darſtellung verdiente, gegeben worden. Die erſte Lokalſängerin und Schauſpie⸗ ler dieſer Bühne, Mad. Rohrbeck und Hr. Lang werden ihre Ferienzeit zu Gaſtrollen benüzen, erſtere wird ſich nach Peſth, lezterer nach Linz bege— ben.— Der Schauſpieler des Thea⸗ ters an der Wien, Herr Thyam iſt vor wenigen Tagen geſtorben.—„Eu— lenſpiegel oder Schabernak über Scha⸗ bernak“ macht noch immer volle Häu⸗ ſer.— Im k. k. Hofopernthea⸗ ter gibt man nun auch„Norma“ in italieniſcher Sprache, und die Enthu⸗ ſiaſten abgerechnet, geſiel ſie bei wei⸗ tem nicht ſo, wie in deutſcher Spra⸗ che. Eine gewiß erfreuliche Bemerkung.
f A diaphoros.
Braunſchweig. Mad. Schr ö⸗ der⸗Devrient wird dieſer Tage hler eintreffen und auf unſerer Bühne eine Reihe von Gaſtrollen eröffnen. V.
Dresden. Dem. Agnes Sche— beſt von Peſth gibt hier Gaſtrollen und gefällt ungemein. S.
Prag. Der Kontrakt des Sän⸗ gers Pöck geht in einigen Monaten zu Ende und derſelbe wird dann dem Ver⸗ nehmen nach Kunſtreiſen antreten. O.
Literatur.
Leipzig. Die Geſammtzahl der von der deutſchen Preſſe gelieferten Artikel belief ſich im Jahre 1831 auf 5508, 1852 auf 6122, 1835 auf 56535 und 1834 auf 6074 Artikel. Außerdem hat das lezte Jahr 130 Nummern Land⸗ und Himmelskarten geliefert, theils in einzelnen Blättern, theils in Samm⸗ lungen. Die Geſammtzahl ber buch— händleriſchen Etabliſſements hat ſich im v. J. um 85 vermehrt. Das Verhält- niß der Buchhändler zu den Einwoh⸗ nern im Jahr 1834 ſtellt ſich in nach⸗ benannten Staaten wie folgt: Oeſter⸗ reich 1 Buchhändler auf 118,280 Ein⸗ wohner, Preußen 1 B. auf 31,250 E., Baiern auf 52,308, Würtemberg 52,655, Hannover 76,190, Sachſen 10,000, Baden 37,500, Heſſendarmſtadt 52,609, Kurheſſen 40,625, Mecklenb.-Schwe⸗ rin 56,250, Holſtein 71,666, Naſſau 58,355, Braunſchweig 21,875, Olden⸗ burg 250,000, Sachſen-Weimar 13,888, Sachſen⸗Gotha 8,825, Hamburg 9,375, Sachſen- Meiningen 35,000, Sachſen— Altenburg 15,000, Mecklenb.⸗Strelitz 90,000, Lippe-Detmold 80,000, An⸗ halt⸗Deſſau 10,000, Schwzb.⸗Nudol⸗ ſtadt 20,000, Reuß j. Linie 30,000, Waldeck 30,000, Schwzb. Sondersh. 16,666, Frankfurt a. M. 1,613, Bremen 10,000, Lübeck 25,000, Anhalt-Bern⸗ burg 40,000, Anhalt-Köthen 40,000, Reuß ält. Linie 25,000, Hohenzoll.⸗ Hechingen 20,000. V.


