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des Kaiſers und Königs Franz I. mit ſehr vielen Kupfertafeln. Es wird auf Subſktiption heftweiſe in Stuttgart herauskommen. Der Verfaſſer hat auch die Münzen und Medaillen jener Re gierungen aufgenommen, welche mit dem öſterreichiſchen Hauſe in näherer Verwandtſchaft ſtehen, wie: Parma, Modena, Toskana. y.

Gran. Hr. Profeſſor Dr. Zipſer in Neuſohl hat ſich die verdienſtvolle Mühe genommen, die Beſchreibungen der ausgezeichneten Trauerfeierlichkei⸗ ten, die bei den Exequien des vere wigten Kaiſers und Königs Franz 1. in verſchiedenen Ortſchaften des öſter⸗ reichiſchen Kaiſerſtaates Statt fanden, ſammt den dabei vorgekommenen lapi dariſchen Aufſchriften zu ſammeln, und in einer eigenen Schriſt zuſammen zu ſtellen. Man wird ihn daher ſehr ver⸗ binden, wenn man ihm aus Ortſchaf ten, wo der Aufzeichnung werthe Trau⸗ erfeierlichkeiten Statt fanden, die in den Zeitungen nicht berichtet wurden, umſtändliche Beſchreibungen ſammt den Lapidaraufſchriften auf den Katafalken, Pyramiden u. ſ. w. zuſenden wird. Auch die Kunſt wird nicht zurükbleiben, ſondern den Hintritt des verewigten Monarchen und ſeine Verdienſte in Erz feiern. Schon ſind die berühmten Me dailleurs: Stentz in Augsburg, Loos in Berlin, Böhm(aus Mallendorf in der Zips gebürtig und in Wien und Rom gebildet) damit beſchäftigt, und es dürften noch andere Künſtler ſich in den Schranken des Ruhms einfinden. Der Profeſſor Dr. Rumy hielt in dem Graner VPrieſterhauſe eine pane gyriſche Nede über die Verdienſte des verewigten Landesvaters in lateiniſcher Sprache, die für den Druk beſtimmt war. D.

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Allerlei.

Straßburg. Der Weiberhan del ſcheint ſich nicht länger auf Eng land beſchränken zu wollen. Zu Kom preignac, in der franzöſiſchen Provinz Limouſin, ſchloßen zwei Handwerker beim Glaſe Wein einen Kaufvertrag, wodurch der eine dem andern ſeine Frau um 1000 Fr. überließ; ein Preis, der in England faſt unerhört iſt. Die ver⸗ ſchmähte Frau aber, die jung und ſchön iſt, wollte ſich dem Käufer nicht aus⸗ bändigen laſſen, der nun gegen ihren Mann eine Klage anhängig gemacht hat.

Berlin. Der berüchtigte Be⸗ trieger, der unter dem Namen Baron Minnigerode kürzlich von den Aſſiſen

in Mainz wegen Wechſelfälſchung zu

mehrjährigem Kriminalarreſt und zur Ausſtellung am Pranger verurtheilt worden, bald darauf aber mit einem Mitgefangenen entflohen war, iſt in Verlin wieder arretirt worden. Er hatte ſich dort den Namen eines Gra- fen von Montgelas-Jeſſy gegeben. Man erkannte aber in ihm den Handlungs- diener Fritze aus Berlin. D.

Paris. Ein Kaffeewirth zu Lo rient fand unlängſt einen Topf mit verdorbenen Zukerpläzchen, und warf den Inhalt auf die Straße. Mehrere Kinder, die in der Nähe waren, aßen davon, erkrankten aber bald mit allen Symptomen der Vergiftung. Drei ſtarben nach wenig Tagen, die andern hofft man zu retten. Bei angeſtell ter Unterſuchung ergab ſich, daß die Zu kerpläzchen mit Arſenik vermiſcht wa⸗ ren, um als Rattengift zu dienen.

Rediairt von der Redaktlon des Spiegels.