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7 denen Namen, unter welchen eine Menge Abarten
genannt werden, machen soll, Erfahrungen sind noch mit Erfahrungen im Kampf, und der bota⸗ nische Ordner müßte unmuthiger in das Gewirr blicken, wenn nicht die Ahnungen der hauptsäch⸗ lichsten botanischen Autoren dahin übereinstimmten, daß Alles, was uns aus verschiedenen Ländern als Hauptart zugebracht und oft mit Ausschmückung
empfohlen worden ist, nur durch Umstände so mo⸗
dificirt ist, so daß nach Entfernung derselben im⸗ mer nur wieder eine und dieselbe Stammfrucht, unser Winter⸗Roggen dasteht. Manche Abarten be⸗ haupten sich zwar in ihrer veränderten Form sehr lange, es sind dieß aber nur Ausnahmen von der Regel, ohne diese aufzuheben. Man kann an⸗ nehmen, daß diese verschiedenen Abarten nur ein verschiedenes, durch die Umstände bedingtes Tem⸗ perament angenommen haben, und dieses unter veränderten Umständen zwar länger oder kürzer sich gleich bleibt, aber durch das Alter abgestumpft, sich doch endlich immer mehr und mehr verändert und endlich den stattfindenden Umständer sich an⸗ paßt. Das gemeinsame Resultat ist: der bota⸗ nische Charakter aller Varietäten des Roggens ist der nämliche; Klima, Boden, Behandlung schafft aus ihnen scheinbar neue Arten; kürzere oder län⸗ gere Behandlung in andern Bodenarten und Klima bringt sie wieder auf den gemeinen Winter⸗RNog⸗ gen zurück. Alles Uebrige, eingeschrumpft, ver⸗ kleinert, an Vortheilen auch verschlechtert, be⸗ hauptet nur rücksichtlich der Farbe, doch auch hierin selten, noch seine Urform. Für den Landwirth aber, der ja ohnedieß von dem Grundsatze eines öfteren Samenwechsels ausgehen muß, haben die verschiedenen Abarten, wenn sie auch nur eine Zeit lang ihren Charakter behalten, dennoch einen großen Werth in Berücksichtigung der mannichfal⸗ tigen Verhältnisse, und ihm muß es immer wich⸗ tig bleiben, die vorzüglichsten dieser Arten kennen zu lernen. Es ist aber allerdings hier zu bemer⸗ ken, daß der Landwirth aus Unkenntniß der bo⸗
tanischen Unterscheidungs zeichen oft eine ganz ver⸗ schiedene Frucht für eine Abart der in Rede ste⸗ henden nimmt, wodurch denn bedeutende Miß⸗ griffe unvermeidlich sind. So nimmt man nicht selten Feldgewächse, welche unter die Gerste oder den Waizen gehören, unter dem Namen Korn, der dem Roggen so häufig beigelegt wird, fur wirklichen Roggen.— Die vornehmlichsten Arten des Wintet⸗Roggens sind folgende: 1) Der ge⸗ meine Roggen. Man findet ihn am häufigsten, ebensowohl im ärmsten Boden, als in Niederungen und hohen Gebirgsgegenden, wo der Waizen nicht mehr zur Neife gelangt. Nach seinen verschiede⸗ nen Standorten ist er bald weniger ausgebildet und giebt mehr oder weniger mehlreiche Samen, mehr oder weniger Stroh und bestaudet sich mehr oder weniger. Bei Fruͤhsaat, bis Mitte Octobers, bestockt er sich besser und schießt eher in die Halme. (Fortsetzung folgt)
4 Anekdoten.
Ein alter“ Herr pflegte jeden Tag seinen Kopf mit Pomade zu schmieren.
Sein Bedienter, ein einfältiger Mensch, fragte ihn eines Morgens, warum er dieses thue?
Je nun, antwortete der Herr, das thue ich, um meine Haq; zu erhalten, die schon anfangen, sich zu verlieren.—
Einige Tage darauf fand der Herr seinen Po⸗ madetiegel ganz leer, und als er seinen Bedien⸗ ten deßhalb fragte, antwortete dieser ganz treu⸗ herzig, er habe sie dazu verbraucht, des Herrn 11 zu schmieren, weil diesem auch schon die Haare ausgingen, auch habe ers⸗mit seiner
Pelzhaube probirt, die Haare zu verlieren anfange. 5 N
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In einer Gesellschaft gab man Shaxaden auf. Als die Reihe an N. 5 sagte 8 a 1 Das Erste ist ein wildes Thier, Das Zweite kommt vom Schwein, Das Dritte ist nicht hoch, und Durch das Ganze schaut man.
Niemand errieth es. Es war das Perspek⸗ tiv(Bär— Spek— tief). a 8 2
Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei in Gießen.
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