icht zurückgegeben werden, und werden daher 8 selche Anse züchte aus dieser Urkunde zu bil⸗ den vermögen, hierdurch aufgefordert, solche in dem auf 4. Montag den 22. November d. J., Vormittags, peremtorisch anberaumten Termin sogewiß dahier geltend zu machen, widrigenfalls solche für erlo— schen erklärt und die Löschung des Pfandrechts in dem Hypothekenbuch verfügt werden wird. Atzbach den 6. August 1841. Königl. Justiz-Amt. Die⸗ster weg.
Versteigerung.
183) Versteigerung von Straßen- und ruͤckenbau-Arbeiten.
Freitag den 20. August d. I., soll das Pla- niren der Straße in der Gemarkung von Grie— del auf Ort und Stelle, in mehreren Loosen, an die Wenigstfordernden versteigert werden, und nimmt diese Versteigerung Vormittags um 10 Uhr, an der Gambacher Gränze, nächst der sogenann— ten Waschmühle, ihren Anfang.
Sodann wird an demselben Tage, Nach— mittags um 2 Uhr, die Maurerarbeit an den in den Gemarkungen von Gambach, Griedel und Butzbach zu erbauenden Brücken und Durchlässen, sowie die Lieferung des hierzu erforderlichen Mau—
erfandes, in dem Gemeindehaus zu Griedel un—
ter den alsdann bekannt zu machenden Bedin— gungen, in schicklichen Abtheilungen veraccordirt werden, welches man hierdurch zur oͤffentlichen Kenntniß bringt. Gießen den 9. August 1841. Der Gr. Kreisbaumeister— M üble
Vermischte Nachricht. 185) Möglichst vollkommene Beleuchtung durch Lampen nnd Docht.
Hierzu muß natürlich der Docht so vorgerich— tet sein, daß in dem kleinen Gasapparat das damit entwickelte Oelgas vollkommen mit weißer Flamme verbrennen, was aber durch die rohen
baumwollenen und gewichsten. Dochte nie vollig a und ohne Nachtheil geschehen konnte. Denn wäh⸗
rend man in Folge des damit erzeugten, bald matt'und dunkel werdenden Lichte wird, den Docht zu lang aus der Lampe heraus zuziehen und oft abzuputzen, verbrennt derselbe nicht nur viel zu schnell, sondern es wird auch. bei gelbem flackerndem Lichte eine Menge unbe— nutztes Leuchtgas als das Zimmer schwärzender. Nauch verloren.— Aber die hierzu erfundenen, nach physikalisch-chemischen Grundsaͤtzen
fabricirten Spardo echte entsprechen dem Zwecke vollkommen, wofür die Empfehlung des verehrlichen Gewerbvereins in Berlin und der schon weit verbreitete Absatz bürgt. Denn man- kann dadurch im Vergleich, mit den alten Dochten ein viel stärkeres, ganz weißes, nicht rauchendes, dem Auge wohlthätiges Licht erzeugen und viel Oel ersparen, wobei sie nach 6 bis 8 stündigem Brennen kaum einmal abge⸗ putzt zu werden brauchen, daher viel länger an—
halten, im Preise billig sind und somit bedeuten-
de Vortheile gewähren, welche man gegen die schlechten Dochte umsonst hat. n
Diese ächten, mit der Chiffre des Erfinders versehenen Spardochte— nicht zu verwechseln mit den unbrauchbaren Nachgemachten— sind nebst Gebrauchsanweisung zu haben bei
Herrn J. G. Appel in Gießen.
182) 90 fl. liegen bei dem Uuterzeichneten zum Ausleihen bereit. Allendorf a. d. Lumda am 12. August 1841. Deines.
184) 332 fl. können aus der Kirchenkasse zu Allendorf an der Lahn, gegen gerichtliche Sicher— heit und übliche Zinsen, ausgeliehen werden, und haben sich Diejenigen, so hiervon Gebrauch ma— chen wollen, an den dasigen Kirchenvorstand zu wenden. Gießen den 12. August 1841.
Der Decanatsrechner Dauernheim.
175) In ein hiesiges Detail- Geschäft wird ein Lehrling gesucht und ertheilt die Nedaction dieses Blatts nähere Auskunft. n
Gießen im Juli 1841.
Ne N 7* 1 2 N* Druck und Verlag der G. D. Vrüßl'schen Buch- und Steindruckeret in Gießen.
veranlaßt
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