merkt sein.

Die Großherzogl. Buͤrgermeister werden hiernach auf, in besagtem Blatte erschei⸗

nende, landgerichtliche Erlasse, aufmerksam sein, erforderten Falls die Verkundung noch be⸗ sonders vornehmen lassen und die Verkuͤndungsbescheinigungen unverweilt einschicken.

Dittmar.

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Bekanntmachungen.

Edictalladungen.

20) Jost Wagner, Philipps Sohn oder II., Peter Magel, Johannes Erb II., Johannes Margolf, Sebastian Wagner, saͤmmtlich von Geilshausen, wollen an die dortige Gemeinde nachfolgende, mit den Kennziffern XIII. 65., 66., 69., 71, 72, bezeichnete, 796 Klafter enthaltende Grundstucke, der hinterste Rothenbusch benannt, so wie an die Gesammtfamilie der Freiherrn v. Nordeck zur Nabenau das Grundstück III. 928., 158 Klafter auf dem Melmes an Konrad Pfeiff gelegen, verkaufen, vermögen aber nicht, als Eigenthümer sich zu legitimiren. Alle diejenigen, welche daher an vorgenannte Grundstücke An⸗ sprüche machen wollen, werden aufgefordert, diese so gewiß binnen 4 Wochen dahier zur Anzeige zu bringen, gegenfalls dieselben nicht weiter be rücksichtigt und die nachgesuchte Bestätigung der Verträge ertheilt werden wird.

Grünberg den 30. Januar 1841. Großh. Hess. Landgericht das. Kaya fat.

16) Ludwig Klingelhöfer und dessen nun verstorbene Ehefrau, Anne Catharine, geborne Sell zu Wehrda, haben laut gerichtlichem Guͤter⸗ Anschlags-Contract unter dem 21. April 4817. sich verpflichtet, an jedes der letzten fünf Geschwi⸗ ster 150 fl., beziehungsweise 20 fl. für eine Kuh herauszubezahlen,

Der Gutsübernehmer hat nun erklärt, daß er die Erbgeldsforderung bezahlt, von seinem jedoch seit 12 Jahren abwesenden Schwager An dreas Sell indessen nur Privatquittung aufgelegt, und um Löschung der deßhalbigen Hypothek gebeten.

Der genannte Andreas Sell wird daher, da dessen Aufenthaltsort unbekannt, hiermit öf⸗ fentlich aufgefordert, seine Ansprüche wegen der obigen Herausgift so gewiß bis zum Termin

Freitag den 19. März d. J., Morgens 9 Uhr, vor unterzeichnetem Gericht anzumelden und zu

begründen, als sonst die Löschung der fraglichen Hypothek bewirkt werden wird. Marburg den 19. Januar 1841. Kurfürstlich Hess. Landgericht. i ee vt. Schmidt.

Versteigerungen.

24) Montag den 15. Februar d. J., Morgens 9 Uhr, sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde

Gießen, Districten Philosophenwald, Trieb, Mühl⸗

kopf, Licher Straße, Anneröder Weg, 1. und 2. Schneise, nachbenannte Holzsortimente, als:

144 Stecken Buchen Scheitholz, 4 Stecken Buchen⸗Stockholz, 32 Stecken Buchen⸗Klotz holz, 275 Buchen⸗Wellen, 49 Stecken Eichen⸗ Scheitholz, 194 Stecken Eichen⸗Prügelholz, 644 Stecken Eichen⸗Stockholz, 283 Stecken Eichen-Klotzholz, 1625 Eichen⸗Wellen, 10 Stecken Fichten⸗ und Kiefern-Scheitholz, 72 Stecken Kiefern⸗Prügel⸗ und Stockholz, 12,380 Kiefern⸗Wellen, 12 Stecken Eichen⸗ Nutz⸗Scheitholz, 1 Buchen⸗Stamm(21 Cu⸗ bikfuß), 32 Eichen⸗Stämme(8662 Cubikfuß), 12 Fichten⸗ und 10 Kiefern⸗ Stämme(512 Cubikfuß) und 20 Birken⸗Reifstangen,

an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Der Zusammenkunftsort ist auf dem Trieb. Ich ersuche die Herren Burgermeister, dieses alsbald in ihren Gemeinden veröffentlichen zu lassen. Gießen den 12. Februar 1841. Der Großh. Buürgermeister Schneider.

20) Lieferung von Greuzsteinen.

Künftigen Donnerstag, den 18. d. M., Mor⸗ gens um 10 Uhr, soli in dem Schießhaus dahier die Lieferung von 208 Stuck Grenzsteinen zum Absteinen der Provinzialstraße von Gießen uber Lich nach Hungen in den Gemarkungen von Gießen und Hausen, aus dem Staufenberger Sandsteinbruche und künftigen Freitag, den 19. d. M., Morgens 40 Uhr, in dem Rathhause zu Lich, die Lieferung von 894 Stuck Grenzsteinen

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