und zur Anerkennung und Aufmunterung der bethätigten Sparsamkeit, für die verflossenen fünf Jahre nachbezahlt und auch künftig bewil— ligt werden soll, insofern die Verhältnisse der Anstalt dieses erlauben werden. Gießen den 26. September 1841. Der Director des Ausschusses Oo feman n.
Versteigerungen.
215) Dienstag den 5. October d. J., Mor⸗ gens 9 Uhr, sollen die bei der Stadt für das Jahr 1842 nöthigen Holzhauerarbeiten, auf der Bürgermeisterei dahier, öffentlich an die Wenigst— nehmenden vergeben werden.
Gießen den 1. October 1841. Der Burgermeister
Schneider.
212)[Butzbach.] Verkauf ausrangirter Militaͤr⸗Effecten.
Dienstag den 12. künftigen Monats, des Vor— mittags von 9— 12 und des Nachmittags von 2— 5 Uhr, und in den folgenden Tagen zur gleichen Zeit, sollen in der hiesigen Cavallerie— Caserne eine große Quantität ausrangixter Mon⸗ tirung, wobei viele gut erhaltene Mäntel, sodann Reitzeug und Casernen-Requisite mit einer be— deutenden Anzahl Teppichen, meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.
Butzbach am 17. September 1841.
In Auftrag Cellarius, Unterquartiermeister.
206) Zuchtschaͤferei-Versteigerung.
Da wegen Beschränkung der Weide die hiesige Gräfl. Guts verwaltung sich genöthigt findet, die seither bestandene Zuchtschäferei eingehen zu lassen, so ist beschlossen worden, die hiesige veredelte Schaafheerde, bestehend in:
115 Stuck sechszähnigen Mutterschaafen,
28„ vierzähnigen Mutterschgafen,
34„ Hämmeln und Mutterjährlingen,
46„ Hämmeln und Mutterlämmern,
7„ BZuchtstöhren,
am 20. October d. J., öffentlich meistbietend, gegen gleich baare Zahlung, in verschiedenen Abtheilungen, oder auch im Ganzen, versteigern zu lassen.
Der Anfang ist Nachmittags um 1 Uhr in dem hiesigen Oeconomiehof.
Bemerkt wird, daß die Mutterschaafe in einem
so guten Zustand sind, daß auch Metzger die⸗
selben zum Schlachten gebrauchen können. Laubach den 16. September 1841. Der Gutsverwalter Eigenbrodt.
207) Mittwoch den 20. October d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, sollen im hiesigen Gräflichen Schloß: ein Stadtwagen, zwei Kaleschen, und außerdem:
zwei Glas⸗Lustres, 537 hoch und 27 3, im Durchmesser, Frankf. Werkmaas, alles noch gut conservirt, öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Laubach den 16. September 1841. In Auftrag 7 5 C. Se 5.
Vermischte Nachrichten.
201) Marktverlegung.
Der auf den 7. October d. J. in Fulda's Kalender bezeichnete Viehmarkt wird wegen des auf diesen Tag fallenden israelitischen ganzen Festtags, auf
Donnerstag den 14. October d. J. verlegt, wovon das handelnde Publikum in Kennt⸗ niß gesetzt wird. N
Fulda am 13. September 1841.
Der Oberbürgermeister C. Mackenrodt.
207) Wohnungsanzeige. Ich wohne auf dem Kirchenplatze Lit. A M 190, dem Gasthause zum Einhorn gegenüber. Gießen im September 1841. Dr. Worms; ausübender Arzt und Geburtshelfer.
213) Aus der Kirchenkasse zu Watzenborn sind am 1. Dezember d. J. 40 fl. auszuleihen. Kirchenrechner Sch mehl.
215) Man wünscht, einem guthmüthigen Geistes⸗ schwachen, welcher jedoch noch ziemlich viel Ve— leuchtung besitzt, bei einem Gutsverwalter oder Oeconomen Logis und eine seinen Kräften und seinem Zustande angemessene Beschäftigung zu verschaffen, in der Hoffnung, ihn nicht blos da— durch herzustellen, sondern auch später zum Oeco— nomen heranbilden zu können.— Auf Solidität und Leitungsfähigkeit wird hauptsächlich gesehen. Anfragen und Bedingungen bittet man bei Aus— geber dieses einzusenden.
Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei in Gießen.
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