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1 205 Ruth. Schuß 19

9 Acker obig der Schmittmühl, an 19 9

Reinhardt Körbächer.

17 0 Acker auf dem Gleichen, an Lud⸗ 8 wig Becker.

Wiese auf dem Bruch, an Lud⸗ wig Schneider.

9) Garten im Schwimmpfuhlsgar 9 0 ten, an Johannes Faulstich.

Garten in dem Langgarten, an Emanuel Oppenheimer.

40 7 1 227 3 2 8 2 * XIII XVII 2 8 2 83 6 XII 5 5 5 68 33 1

5 5 9

vertheilen. Da sie ihr Eigenthumsrecht nicht nachweisen können, so werden alle diejenigen, die auf diese Grundstücke Ansprüche machen wol

len, aufgefordert, diese Rechte sogewiß binnen 60 Tagen a dato dahier geltend zu machen, ge genfalls die Theilung bestätigt, die betreffenden Grundstücke als den Joh. Heinrich Jüngers Er ben gehörig und frei von dinglichen Rechten be handelt werden. Grünberg den 2. Juli 1740. Gr. Hess. zum Landgericht das. geh. Patrimonlalgericht Rabenau. In Verhinderung Gr. Landrichters

Na y ß.

158) 200 250 fl. Kapital liegen bei dem Unterzeichneten gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit

Allendorf an d. Lumda, den 15. Juli 1840. Dei n es, Rechner des evangelischen Kirchenfonds.

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Miscellen.

Der Baum ⸗Doctor. (Fortsetzung.)

Der Aussatz oder die Räude äußert sich zuweilen durch eine Störung des Saft-Laufes, bei jungen Kernobstbäumen; die Ninde wird dabei rußig und schieferig, der Baum steht im Wachs⸗ thume still und kränkelt. Man muß dann die äus sere schieferige Rinde so viel wie möglich hinweg schaben, aber ohne Verletzung der grünen. Ist der Baum noch ganz jung, so muß man den Stamm oft vermöge eines Lappens mit frischem Wasser abwaschen; ist er aber schon stark, etwa von 8 oder 9 Jahren, so überstreicht man den Stamm, nach dem Abwaschen und Waschen, dünn mit Baumkitt. Das Moos an den Baum⸗ rinden entsteht meistens bei einer dumpfen und feuchten Lage der Bäume. Es entzieht dem Baume nicht blos an sich schon viele Kräfte, sondern es dient auch schädlichen Insekten zu einem Aufent⸗ halte. Am Besten entfernt man das Moos von den Bäumen im Februar und März mit einer

harten Kratzbürste. Nachher wäscht man die Bäume mit Kuh-Mist, Urin und Seifenwasser ab. Nuͤhrt die Unfruchtbarkeit eines Baumes von der Art desselben und von einer unrichtigen Veredlung her, so kann das Abwerfen und um pfropfen noch helfen, kommt sie von noch starkem Triebe und Wachsthume im Holze, so muß man erst das gehörige Alter des Baumes abwarten. Räumt man die Erde von der Wurzel hinweg und bringt an die Stelle derselben magere Erde oder Sand, so wird er hierauf nicht selten frucht bar. Ist im Gegentheil die zu große Magerkeit des Bodens Schuld an der Unfruchtbarkeit, so hilft auch wohl frischer Kuhmist derselben ab. Der Gärtner des Herzogs von Bridgewater in England machte alte Obstbäume, die nicht mehr trugen, dadurch wieder fruchtbar, daß er um den Stamm, in geringer Entfernung von demselben, Kochsalz über die Erde streute. Auch die Ver mengung der Erde mit Kochsalz hat gut gehol fen. Ist übrigens ein Baum in seiner Jugend noch so gesund, und befindet er sich zugleich in der günstigsten Lage, so ist er doch nicht von