1840.

45 des 15 Loos Bürger⸗ is zum stes un⸗ Desgg⸗ ige An⸗

1840.

on wel⸗ ringen

M. it enselben, mungs⸗

PD

Schneider hatte bei seiner Entweichung eine alte blau tuchene Kappe mit schwarz lackir tem pappenem Schild, einen kurzen schwarz manchesternen Rock, einen blauen baumwollenen Kittel, eine braune seidene Weste mit blauen Streifen gewuͤrfelt, hellgraue Tuchhosen und eine

weiße Halsbinde mit blauen Sternchen.

Bekanntmachungen. Versteigerungen.

217) Versteigerung von Bauarbeiten.

Die zur Erbauung zweier Schulsäle zu Watzenborn erforderlichen Arbeiten, sollen Mitt⸗ woch den 2. Dezember d. J., Vormittags um 10 Uhr, auf dem Gemeindehause daselbst, an die Wenigstnehmenden öffentlich versteigert werden.

Dieselben sind veranschlagt:

fl. kr. Maurer⸗ und Steinhauerarbeit zu 1354 46

Zimmerarbeit zu.* 1237 13 Dachdeckerarbeit zz 247 40 Schreinerarbeit zu Schlosserarbeit zu 340 47 Glaserarbeit m 265 52 Weißbinderarbeit zj 372 26

Die Voranschläge,. und Bedin⸗ gungen liegen den Lusttragenden auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht offen.

Gießen den 15. November 1840. Der Großh. Provinzialbaumeister Hofmann.

216) Die Lieferung von 220 Malter Ha⸗ fer für die Stadt Gießen soll

Freitag den 27. November, Morgens 8 Uhr,

an den Wenigstnehmenden auf dem bürgermei sterlichen Geschäftslocale versteigert werden.

Die Herrn Bügermeister werden ersucht, die ses in ihren Gemeinden bekannt zu machen.

Gießen den 19. November 1840. Der Großh. Bürgermeister Schneider.

Vermischte Nachrichten.

208) 1700 fl. liegen bei dem Unterzeich⸗ neten gegen gerichtliche Obligationen zum Aus⸗ leihen bereit; welche zusammen und auch in klei⸗ neren Summen abgegeben werden können.

Die i ne s, Rechner des evangelischen Kirchenfonds zu Allendorf a d. Lumda.

218) Eine Drehbank mit Zubehör ist in Gie⸗ ßen zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeber dieses.

:m q

Mistellen. Vorschlag zu einer Vermehrung der Obstbaͤume, bei welcher alle seitherigen Veredlungsmittel, Propfen, Okuliren. wegfallen, auch selbst die Kernaussaat entbehrlich wird.

Die Samen der meisten Obstsorten bringen, wie bekannt, wenn sie ausgesäet und wieder zu

Bäumen erzogen sind, nicht dieselbe Frucht, wel⸗ che der Stamm, wovon der Same genommen war, trug, wieder hervor. Der Graf Giova nelli glaubt, dieß sey nur bei veredelten Mutter⸗ staͤmmen mit einer Wildlingsunterlage der Fall, und will das Zurückgehen des Sämlings zum Wildling daraus herleiten, zugleich aber behaup ten, daß dieß Zurücktreten nicht stattfinden werde, wenn der Wurzelstock des samentragenden edlen Stammes mit diesem gleichartiges, edles Holz gewesen sey. a