ten Personen, nämlich seine Ascendenten und Descendenten oder ein Ehegatte desselben, dazu vermoͤgend sind, was erforderlichen Falls durch amtliche Nachfragen bei der hei⸗
mathlichen Behoͤrde zu erheben ist. Ich setze Sie hiervon, zu Ihren Bemessen in vorkommenden Fallen, in Kenntniß. Ouvrier,
Zu Nr. K. G. 2258. Grünberg am 11. Maͤrz 1840.
Betreffend: Den Caspar Schäfer von Gonterskirchen, wegen Vagabundirens.
Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Ger uͤn berg
an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises.
Rubricat, ein dem Vagabundenleben sehr ergebenes Subject, hat sich, wie er dieß schon so oft gethan hat, neuerdings wieder aus seiner Heimath entfernt und treibt sich auswaͤrts zwecklos herum Ich beauftrage Sie daher, auf denselben in Ihren resp. Burgermeistereien ein genaues Augenmerk richten— ihn im Betretungsfalle acretiren und anher einliefern zu
lassen. Ouvrier. Signalement des Caspar Schaͤfer: Alter: 51 Jahre, Mund: ordinaͤr, Groͤße: 6“ 7“ Bart: blond, Haare: dunkelblond, Kinn: oval, Stirne: platt, Gesicht: oval,
Gesichtsfarbe: braͤunlich,
Augenbraunen: blond, Besondere Zeichen: O.
Augen: blau, Nase: dick und stumpf,
Zu Nr. K. G. 2856. Gießen am 20. Maͤrz 1840. Betreffend: Die Annahme Freiwilliger zu Tambouren. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die Großherzogl. Bürgermeister dieses Kreises.
Im 4. Infantrieregiment sollen Allerhoͤchstem Befehle zufolge drei Freiwillige als Tam; boure angenommen werden. Sie haben dies sogleich in Ihren unterhabenden Gemeinden mit dem Anfügen bekannt zu machen, daß hierzu Lusttragende und qualifieirte Individuen, sich alsbalden bei dem Commando des Großherzogl. Hessischen 4. Infantrieregiments zu Offen⸗
bach, mit den benoͤthigten Attesten versehen, anzumelden haben. K. Ch. Knorr.


