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5 II. Für den Straßenbau von Laubach f nach Freienseen.
1) Die Lieferung von 65 lauf. Fuß Gelän⸗
dersteine und Deckplatten aus den Sand⸗ steinbrüchen bei Bleichenbach auf die Stütz⸗ mauer am RNingelsberg bei Laubach.
III. Zur Erbauung eines neuen Ge⸗ fängnisses in Grünberg.
1) Das Brechen von eirea 40 Cubk.⸗Klaftr. Mauersteine in den Steinbrüchen bei Bel⸗ tershain. 7
2) Die Beifuhr und-
3) das Aufsetzen dieser Steine..
4) Die Beifuhr von eirca 8 Cubik-⸗Klafter
Schlackensand von der Friedrichshütte, 5) das Durnchwerfen und das Messen dieses Sandes. 3 6) Die Lieferung von eirca 200 Bütten Kalk. Die Großherzogl. Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Grünberg den 23. Sept. 1840. Der Großh. Kreisbaumeister Müller.
190) Mittwoch den 7. Oktober d. J., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Gießen, Distrikten: Annaberg, Faulerboden, Magnuswäldchen und zwischen dem Anneröder Weg und der alten Steinbacher Straße
74 Stecken Buchen⸗Scheidholz,
64— Prügelholz, *— Stockholz, 225 Gebund— Wellen,
16 Stecken Eichen ⸗Scheidholz,
0 244 Prügelholz, 1535——— Stockholz, 825 Gebund— Wellen,
1 Stecken Kiefern⸗Stocktbolz, 1* 4—— Prügelholz, i 2 0.— Stockholz, 1100 Gebund Wellen, 3 Fichten—
205 Cubikfuß oder 12 Eichen⸗Stämme, 138 Cubikfuß oder 6 Kiefernstämme, 28 Eubikfuß oder 22 Fichtenstangen, 7 Fichtenstangen mit 13 Cubikfuß, 37 Cubikf. oder 75 Doruwellen, so wie eine eichene Hütte im Philosophen— wald, N an den Meistbietenden versteigert werden.
Der Zusammenkuaftsort ist auf dem Anne⸗ röder Weg an der ersten Schneiße.
Ich ersuche die Herrn Bürgermeister, die vor⸗ stehende Versteigerung in ihren Gemeinden gehö— rig bekannt machen zu lassen. 0
Gießen den 30. September 1840. Der Großh. Bürgermeister Schneider.
Zu vermiethen.
193) 100 fl. liegen in der Kirchenkasse zu Wieseck gegen gerichtliche Obligation zum Aus- leihen bereit, und können bis zum 10. November l. J. weiter f
260 fl. ausgeliehen werden. Diejenigen, welche hiervon Gebrauch machen wollen, haben sich an den Kirchenvorstand zu Wieseck zu wenden. n Gießen den 30. Sept. 1840. Der Decanatsrechner Dauernheim.
194) 430 fl. liegen in der Kirchenkasse zu Crumbach gegen gerichtliche Obligation zum Ausleihen bereit. Hierauf Neflectirende belieben sich an den Kirchenvorstand daselbst zu wenden.
Gießen den 24. Sept. 1840. Der Decanatsrechner Dauernheim.
193) 100 fl. liegen in der Kirchenkasse zu Kleinlinden gegen gerichtliche Obligation zum Ausleihen bereit, und haben sich die hierauf Ne— flectirende an den dasigen Kirchenvorstand zu wenden. Gießen den 24. Sept. 1840,
Der Vecanatsrechner Dauernheim.
196) 400 fl. liegen in der Kirchenkasse zu Königsberg gegen gerichtliche Obligation zum Ausleihen bereit; diejenigen, welche hierauf re⸗ flectiren, belieben sich an den Kirchenvorstand daselbst zu wenden.
Gießen den 24. Sept. 1840. Der Decanatsrechner
Dauernheim.


