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105) Aachener und Münchener Feuer⸗ Ver sicherungs⸗Gesellschaft

für das Großherzogthum Hessen.

In Folge erhaltenen Auftrags erlaube ich mir, hierdurch den gegenwärtigen Geschäftsstand dieser Gesellschaft, wie solcher bei der stattgehab— ten jüngsten Generalversammlung befunden wor⸗ den, öffentlich mitzutheilen. Es ist dieß nämlich der folgende:

Geschäftsstand am tten Januar 1840.

1) Das Sicherheitskapital beträgt fl. 2,100,000 2) Die Reserve für 1840 und die Freijabre ist gestiegen von

557,002 Gulden auůfßf 568,03 3) Die aus eingenommenen und

einzunehmenden Prämien be—

stehende Reserve für 1840 u.

spätere Jahre beträgt.. 589,111

4) Für unregulirte Brandschäden stnd reservirt f

5) Mithin beträgt das ganze Ge⸗ währleistungs- Kapital an⸗ statt vorigjähriger 3,298,426 Gulden! ur. 11. l„ 6) Die auf das Jahr 1839, ge⸗ gen 349,655,735 fl. Ver⸗ sicherungen, fallende Netto— Prämien ⸗ Einnahme inel. Nebenkosten beträgt. An laufend am 34. De⸗ Ver⸗ cember 1839, gegen vorigjährige

. 113,750

3,374,464

602,033

5 Aebn 299,151,818 Gulden 326,509,592 une im Laufe des Jah⸗

Gres 1839 in Kraft. 503,350,652 8) An Brandschäden sind bezahlt bis zum 31 Decbr. 1839 3,207,258

Gleichzeitig erlaube ich mir, dann auch bei dieser Gelegenheit noch ergebenst anzuführen, daß

diese Gesellschaft, der durch allerhöchste Verord⸗ nung vom 22ten Decbr. 1835 die Rechte einer inländischen Anstalt fur Mobiliar-Feuer-Ver⸗ versicherungen verliehen worden sind, mich als ihren Agenten für die Kreise Friedberg, Nidda und Büdingen und den Landrathsbezirk Hungen bestellt hat, daß die Statuten und allgemeinen Versicherungs-Bedingungen bei mir zur Einsicht jeder Zeit zu haben sind, und daß ich stets zur Auskunfts⸗Ertheilung bereit bin, falls diese in der einen oder andern Beziehung noch gewünscht werden wollte.

Friedberg, den 20ten April 1840. G. F. Nau, Agent,

113) um die Schwarzischen Dampf-Brenn⸗ Distillirapparate wegen ihrer Vorzüglichkeit min⸗ der kostspielig in großere Anwendung zu bringen, bin ich mit dem Herrn Erfinder(Agronom) J. H. Schwarz in Fulda weiter dahin überein⸗ gekommen, daß ich auch noch brauchbare alte Brennblasen ꝛc. nach seiner Construction umarbei— ten darf. Das Ersparniß an Brennmaterial und Zeit, sowie alle andere Vortheile der Erfindung, sind so weit bekannt und anerkannt, daß eine wei— tere Empfehlung überflüssig erscheint. Daher bringe ich nur das zur Anzeige, daß mit dem Vertrage sich auch ein verhältnißmäßig kleineres Honorar für den Herrn Erfinder verbindet, und daß ich weiter gewünscht werdenden Aufschluß mündlich gerne ertheile.

C. L. Kir sch, Kupferschmied in Gießen.

111) Dem Schweinhirten dahier ist bei dem Abtreiben vom gestrigen Gießer Markt ein Mut— terschwein beigelaufen, welches ich hiermit be— kannt mache.

Allendorf an der Lumda den 30. April 1840. Der Großh. Buͤrgermeister das.

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Druck und Verlag der G. D. Br ühl'schen Buch⸗ und Steindruckerei in Gießen.

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