Zu Nr. K. G. 1932. Betreffend: Die Musterung des Jahres 1888.

Der Großherzoglich Hessische

Grunberg am 17. Maͤrz 1838.

Kreisrath des Kreises Grünberg an fämmtliche Gr. Bürgermeister dieses Kreises.

Sie werden alsbald zur öffentlichen Kenntniß bringen 5 daß die Bezirkslisten der dieß⸗ jaͤhrigen Dienstpflichtigen vom 25. Maͤrz bis zum 8. April auf meinem Bureau sowohl, als auf dem Bureau des Großh. Buͤrgermeisters zu Lich zur Einsicht offen liegt.

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Bekanntmachungen.

165 Pr O D ům..

Johann Henrich Tröller und Elisabetha, dessen Ehefrau geb. Triebert zu Großeneichen, entliehen unterm 9. December 1767 bei Gerichts⸗ schöff Johann Henrich Enders zu Oberseiberten⸗ rod 50 fl. gegen Generalhypothek und spezielle Verpfändung zweier Grundstücke, am Grünberger Weg, in den Eicherbetten. Die Schuld soll ab⸗ getragen worden, die Hypothek aber verloren ge⸗ gangen sein. Da die schuldnerischen Erben um Löschung des Hypothekeneintrags angestanden haben, so werden alle diejenigen, welche Ansprü⸗ che an diese Pfandverschreibung, welcher Art sie sein mögen, begründen wollen, aufgefordert, solche so gewisser binnen 6 Wochen vom ersten Erschei⸗ nen dieses Proclams dahier vorzubringen, widri genfalls der Eintrag im Gerichtshypothekenbuche gelöscht werden wird.

Grünberg den 3. März 1838.

Gr. Hess. Freiherrlich v. Riedeselisches Landgericht für das Gericht Oberohmen. re f k. Thal de r.

18) Bau⸗, Werk- und Nutzholz⸗ Versteigerung.

Freitag den 30. d. M., des Vormittags um

9 Uhr, sollen in dem Freiherrlich von Raben⸗

auischen Walde, Distrikt Steinberg, eine Viertelstunde von Rüdingshausen:

948 Fichtenstämme von bis zu 18 Zoll

mittleren Durchmesser und 50 bis 90

Fuß lang= 33504 Cubicfuß enthal⸗ tend und 284 Fichtenstangen von 3% bis 5 Zoll mitt⸗ leren Durchmesser und 20 bis 50 Fuß Länge= 1489 Cubicsuß enthaltend, öffentlich meistbietend unter den, vor der Ver⸗ steigerung bekannt gemacht werdenden Bedingun⸗ gen versteigt werden.

Die Zusammenkunft ist auf dem Steinberg und wird gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine eine geräumige Zahlungsfrist gestattet.

Der von Rabenauische Oberförster

Huber.

22) Montag den 2. April, des Morgens um 9 Uhr, soll die untere Mühle zu Appenborn, bestehend in dem Mühlenbau, Scheuer und Stal⸗ lung nebst dem sämmtlich vorhandenen laufenden Mühlengeschier von zwei Mahlgängen, auf den Abbruch gegen baare Zahlung öffentlich meistbie tend auf dem Hof Appenborn versteigt werden, wozu man Steigliebhaber einladet.

Rabenau den 9. Marz 1838. 5 Der Freiherrl. v. Rabenauische Rentmeister W. Engel.

23) Ein brauner Hühnerhund, langhaarig, der am linken Vorderfuße lahm ist, hat sich auf der Straße zwischen Gießen und Grünberg ver⸗ laufen. Der Besitzer wird ersucht, denselben an den Ausgeber dieses Blattes gegen eine ange⸗ messene Belohnung abzugeben.

Gießen den 22. Marz 1838.

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