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Einiges uͤber zweckmaͤßige und Holz er⸗ parende Oefen-Anlegung, uebst einer nächstfolgenden lith. Tafel verschiedener
Oefen. 8 (Fortsetzung.)
Die aus schwachen Mauerziegeln beste⸗ hende Wand III in Fig. 42 theilt den Ofen der Länge nach in zwei gleiche Theile; diese Ziegel stehen auf den Wänden mmm in Fig. 36 und reichen nur je bis 6 oder 7 Zoll von der entgegenstehenden Stirnwand, wodurch die Oeffnungen unn in Fig. 36 entstehen. In den Decken mm bleiben ferner die Oeffnungen oo von 6— 7 Zoll im Quadrat abwechselnd an den beiden Seiten, wie die Querschnitte Fig. 38 und 41 zeigen. Das Rauchrohr p erhält eine zu Abschließung des Ofens wohleingerichtete Klappe. Bei der Heizung steigt das Feuer auͤs dem Ka⸗ sten e durch den Cylinder g, stößt an die Decke k und tritt nach der Wendung um die Zunge 1 durch die Oeffnung dieser Decke in den ersten Zug unter der ersten Decke m, von da durch die erste Oeffnung n und die Oeffnung o in den zweiten Zug u. s. w. spiralformig aufwärts, bis der Rauch endlich durch das Rohr p in den Schornstein ab⸗ geht. Dieser Ofen braucht je nach der Dicke sei⸗ ner Wände 12 bis 3 Stunden, um hinreichend zu wirken, erhält aber dann die Wärme sehr lang, so daß man bei mäßiger Kalte mit einer Heizung, und bei sehr kaltem Wetter mit zwei Heizungen täglich auskommt. Er wird in der Regel mit glasirten Kacheln bekleidet. Unsere Abbildungen zeigen denselben, wie er ron außen zu heizen ist; die Heizung von innen ist aber aus den oben an⸗ gegebenen Gründen auch bei diesem Ofen vorzu⸗ ziehen. Die Heizthüre wird dann bei* in Fig. 36 eingesetzt. Nach erfolgter vollständiger Ver⸗ brennung des eingelegten Feuer materials wird die Klappe geschlossen.— Nachdem im Vorstehen⸗
den die vorzüglichsten Oefen beschrieben worden sind, gedenken wir einer vortheilhaften Einrich⸗ tung, welche je nach Verschiedenheit des Ofens auf verschiedene Weise angebracht werden kann. Sie ist eine Luftheizung im Kleinen, indem sie darauf hinauskommt, daß man die Zimmerluft vom Boden des Ofens an einem erhitzten Theile desselben in die Höhe treten, sich hier erwärmen und oberhalb wieder austreten läßt. Um dieß zu erreichen, braucht man nur z. B. durch die Unterplatte irgend eines gußeisernen Ofenkastens ein nach unten vorstehendes offenes Nohr zu füh⸗ ren, welches durch den Kasten hindurchgeht, hier von dem Feuer erhitzt wird und oberhalb, sei es in der Deckplatte des Kastens oder in einem Theile des Aufsatzes, mündet. In Fig. 1 ist diese Vorrichtung in dem Rauchrohr angebracht; hier strömt die kalte Luft bei p ein und tritt bei o erwärmt wieder aus. In dem Buschofen wird zu diesem Zwecke der sonst mit Sand auszufüllende Kern leer gelassen und durch diesen der Luftstrom geführt. An dem Berliner Ofen tritt die Zim⸗ merluft durch die Oeffnungen aa in Fig. 35 ein, erhitzt sich an den Wänden des schnellerwärmten eisernen Kastens und tritt über der Platte f in Fig. 36 durch die in Fig. 35 angegebenen durch⸗ brochenen Verzierungen ins Zimmer. Auch dem schwedischen Ofen(Fig. 27 und 28) giebt man eine solche Einrichtung. Hier wird der Feuer⸗ herd durch die in Fig. 27 bezeichneten eisernen Platten umschlossen, welche in der Entfernung von etwa 3 Zollen von einer zweiten Wand um⸗ geben sind. Die Zimmerluft tritt am Boden durch die Oeffnungen un in den schmalen Zwi⸗ schenraum, und durch die Oeffnungen 1 und s in Fig. 26, deren Bedeutung aus Fig. 28 deutlich wird, wieder ins Zimmer. Hierher gehört auch der sogenannte Chryselius'sche Ofen, dessen Un⸗ terkasten in Fig. 43 bis 46 abgebildet ist. Dieser Kasten ist von Gußeisen. Die eine Seitenplatte (Fig. 16) hat die Löcher n, I, o. Fig. 46 zeigt


