Im Jahre 1818 war der Gesammtertrag der fruͤher zehntpflichtigen Grundstücke gedachter dreißig

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Landwirthe. 8 8 5 0 a 5 5 5 5fl. 13 kr. Die Zehntabgabe davon wuͤrde betragen haben. l 5 g g 1,515 fl. 12 kr. Die Grundrente hat wirklich betragen 4 g b 5 5 2 5 3209 fl. 35 kr. folglich betrug der Gewinn 1 985 fl. 37 kr.

Da die Jahre 1817 und 1818 keineswegs eine reichliche Erndte geliefert haben, so mußten diese Resultate um so mehr Beruhigung gewaͤhren, als daraus hervorging, daß die obigen, auf den Abschaͤtzungen zum Behuf der Steuerregulirung beruhenden, Angaben wenigstens den Gewinn nicht zu bedeutend feststellen.

So unläugbar diese Vortheile sind, so werden doch noch viele Einwendungen gegen die Verwand⸗ lung erhoben.

9 erh Oft schon ist die Besorguiß geaͤußert worden, daß sich die Rente zu hoch berechnen wuͤrde, weil einzelne in die Ertragsberecknung fallende Jahre einen zu hohen Ertrag geliefert haben. Hohe Jahresertraͤge muͤssen allerdings auch hohe Durchschnittsertraͤge liefern, nur kommt es nicht auf hohe Geldertraͤge, sondern darauf an, welche Koͤrnerbetraͤge nach den Durchschnittspreisen daraus hervorgehen, weil die Rente in der Regel in Getraide bestebt. Meistentbeils fuͤrchtet man aber die Geldertraͤge von 1816, 1817 und 1818, weil damals die Fruchtpreise gerade sehr boch standen. Diese Furcht ist ganz und gar ungegründet, weil, wenn nach hohen Preisen die Getreidequantitaͤt aus dem Geldertrage bestimmt wird, natuͤrlich diese⸗ geringer ausfaͤllt, als wenn sie aus derselben Summe durch geringere Preise ermittelt wuͤrde. Folgendes Beispiel wird dies naͤher zeigen.

Der Großgerauer Zehnten bat im Jahre 1816 einen reinen Ertrag von 8544 fl. 17/ kr., im Jahr 1823 aber einen solchen von 2380 fl. 1% kr. geliefert. Demungeachtet hat das Jahr 1823 mehr auf eine hoͤhere Rente hingewirkt, als das Jahr 1816. Denn der Koͤrnerertrag berechnet sich in beiden Jahren folgendermaßen:

Fruchtgattung. 18 1 65 1823. Waitzen 3 M. S. K. 3 G. 2M. 5 M. S. K. G. M. Korn 2 312 0 3 77 4 77 3 7 U 7 323 77 755 3 77 3 1 Gerste. 221 77 1 77 3 77 2 77 1 77 386 7 7 1 77 Spelz 8 7 35 3 3 281 7 3 9 3 1 2 7 2 1. Hafer*** 31 77 3 77 3 77 2 77 1 7 38 77 3 77 8 2

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Dieses Beispiel, deren sehr viele angeführt werden koͤnnten, wird auf die Nothwendigkeit hinweisen, mit solchen Urtheilen vorsichtig zu seyn. Waren die Durchschnittspreise von 1816 nicht viel hoher gewesen, als die von 1823, so batte sich der Getraideertrag des Großgerauer Zehnten fuͤr das Jahr 1816 unmoglich geringer berechnen konnen, als fur das Jahr 1823. 0

Eingewendet wird ferner, der die Rente darstellende reine Ertrag sey durch Pachtungen so hoch gesteigert, daß er selbst dasjenige, was die Pflichtigen als Zehnten entrichten, uͤbersteige. Diese Behaup⸗ tung ist nach obigem ganz unrichtig, weil die Zuschuͤsse der Pachter zu dem Zehntertrage sonst 18 Jahre

lang sehr bedeutend gewesen seyn müßten. Selbst, wenn die pächter 18 Jahre lang bedeutenden Verlust

gehabt haͤtten, so wuͤrden die Pflichtigen bei der Verwandlung so lange immer noch gewinnen, als Erstere nicht die saͤmmtlichen Einscheuerungskosten aus eigenen Mitteln bestritten, und außerdem noch so viel einge⸗ buͤßt baben, daß dadurch die dem Berechtigten immer verbleibenden Kosten und der oben gedachte Koͤrner⸗ verlust vollig gedeckt worden waͤre. Welcher Mann wird mehr als einmal mehr als 2 fuͤr eine Sache ge⸗ ben, die nur J werth ist. Auch zeigt es sich, wenn man den Behauptungen dieser Art auf den Grund geht, fast immer, daß hierbei auf das Stroh und auf den kleinen Zebnteu keine Ruͤcksicht genommen worden ist. (Beschluß folgt.) erh ee

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Staͤdte Datum e Korn. Oerste. Hafer. Erbsen. Linfen.

1 f Malter Malter Malter Malter Malter Malter

ö pfad. fl. kr. Pfud's fl. tr. find. fl. kr. Pfnd. fl. kr fl. r. spff f. Fr.spf.

Gießen. 9 200 6 180 5 160 430 3 20 2

Grünberg. e 8040 4015 8 3300 245 5 30 6

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Main, CTTTCC

Frankfurt a. M. 50 4400 440 32 5. 0 0

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